Kategorie-Archiv: Leben und Wohnen

10-Euro-Friseur

Von den 10-Euro-Frisören gibt es ja eine ganze Menge mittlerweile in Hamburg, aber nicht alle sind zu empfehlen, wie ich gehört habe. Also ich war bisher nur bei „Gute Köpfe“ in der Grindelallee und habe da eigentlich keine schlechte Erfahrung gemacht.
Schneiden kostet dort 12 Euro, wer etwas komplett Neues will, zahlt 14 Euro. Es ist wahrscheinlich nichts für diejenigen, die eine ganz persönliche Behandlung wollen, denn dort läuft es eher etwas unpersönlicher. Man zieht sich zu Beginn eine Nummer und wartet bis diese auf einer Leuchtreklame erscheint. Dann geht alles eigentlich ziemlich fix und geföhnt wird am Ende selbst!
Mir hat sowieso gerade eine Freundin erzählt, und die weiß es von einer echten Friseurin, dass ein guter Haarschnitt nicht länger als 10 Minuten dauert, alles andere ist nur Show! Bitte, da haben wir’s doch! Allerdings hatte ich gar keine Zeit ein paar Frauenzeitschriften durchzublättern, weil ich gar nicht warten musste.
Freitagabends schneiden die Friseure dort übrigens bis 22 Uhr und unten im Café/Bar ist Happy Hour und ein DJ legt auf. So stand das zumindest auf dem Spiegel, in den ich 10 Minuten lang reingeschaut habe.

Europa-Passage in der City

Wem die riesige Baustelle in der Innenstadt, direkt am Jungfernstieg noch nicht aufgefallen ist, muss blind sein. Das wird die zukünftige Europa-Passage. Es dauert zwar noch ungefähr 9 Monate bis das Ding offiziell eröffnet wird, trotzdem spricht schon jeder drüber. Die große Opening-Party ist auf den 5. Oktober dieses Jahres angesetzt.
Es ist die größte Innenstadtbaustelle und angeblich arbeiten dort täglich um die 250 Bauarbeiter und Handwerker. Zwischen Ballindamm und Bergstraße wird aus einer Baustelle dann das größte City-Shoppingcenter und Hamburg hat mal wieder was zum angeben. Eigentlich hätte das Hamburg schon viel länger nötig gehabt, denn dann ist endlich überdachtes Shopping möglich. Wer geht schon gerne im Regen shoppen? Etwa 130 Läden und Büros sollen dann in das „Schiff“ einziehen. Ja, Schiff! Der Stararchitekt Hadi Teherani hat den Bauklotz nämlich so gestaltet, dass er einem großen Dampfer ähneln wird – von Innen allerdings nur, denn ein äußerliches Schiff-Haus hat Hamburg ja schon mit dem Gruner und Jahr Verlagsgebäude.
Ob die anderen Läden in der Innenstadt schon vor Angst zittern? Wegen der Befürchtung, dass jeder nur noch in die Europa-Passage gehen wird?!

Senioren-Supermarkt

Neulich habe ich im Fernsehen einen Beitrag über einen Senioren Supermarkt gehört. Kann mich nicht mehr erinnern, wo das war, aber ist auch nicht so wichtig. Viel wichtiger finde ich, dass es das auch in Hamburg gibt. Oder vielleicht gibt es das ja schon und ich kenne es nur nicht.
Das Prinzip ist ganz einfach. Dort werden nur Leute, die ein gewisses Alter erreicht haben eingestellt. Sagen wir mal mindestens 40, oder gleich mindestens 50. So bekommen die Menschen, die ihren Job verloren haben und keiner sie einstellen will, weil sie ganz einfach zu alt sind, auch noch mal eine Chance. Außerdem könnte ich mir vorstellen, die Mitarbeiter in diesem Beitrag machten alle einen ganz entspannten und zufriedenen Eintrug und waren so dankbar für dieses Prinzip. Und die Kunden fanden „die Atmosphäre auch ganz super“.
Mir ist klar, dass die im Fernsehen natürlich nur gute Kommentare der Befragten gezeigt haben, aber mich hat das trotzdem überzeugt. Die sind bestimmt netter, als so mancher junger Mitarbeiter, weil sie den Job auch wirklich machen wollen.
Ich würde den Supermarkt auf jeden Fall unterstützen und allen anderen, denen ich von dem Senioren-Supermarkt erzählt habe, hat die Idee auch gefallen.
Los Hamburg, mach was!

Fallt nicht auf die Sonne rein

Vielleicht können die Hamburger sich doch noch auf das Zufrieren der Alster freuen. Bei diesen Temperaturen wundert mich gar nichts mehr.
Heute habe ich ernsthaft geglaubt, dass meine Nasenspitze gefroren ist. Was macht man denn in so einem Fall? Kann überhaupt die Nasenspitze gefrieren, absterben und abfallen und der Rest der Nase bleibt noch dran? Ich schätze mal, wenn das bei einem kleinen Zehen funktionieren kann, stellt das für eine Nasenspitze auch kein Problem dar, oder?
Es sind trotz der Minusgrade noch recht viele Leute unterwegs. Ist ja auch klar, dass die irgendwie nach hause kommen müssen. Ich beobachte aber, dass das Zuspätkommen zu Verabredungen im Moment kein Spaß ist, wenn der Treffpunkt im Freien ist.
„Ich dachte, du stehst vor dem anderen H&M“, entschuldigt sich ein Mann, der auf eine Frau zukommt, die vor dem H&M steht.
„Wie kommst du denn auf diese blöde Idee? Wir haben uns doch noch nie vor einem anderen H&M getroffen als vor diesem hier!“
Sie wirkte gereizt und ihm ist anscheinend das Gedächtnis zugefroren.
Ich sag’s euch: Fallt nicht auf den Sonnenschein rein! Der verschleiert die Tatsachen. Oder: Verabredet euch gleich irgendwo drinnen.

Wieso WISO?

Ich wünschte, ich würde WISO gucken! Ich höre (nicht sehe!) immer nur zufällig WISO, wenn ich bei meinen Eltern bin. Dann laufe ich gerade zufällig ins Wohnzimmer, um mir was zu trinken einzuschenken oder sonst irgendetwas zu holen und höre einen tollen Satz. Klar, sie schauen mal wieder WISO.
Ich denk so: „Ey, die geben da ja echt super Tipps. Das hab ich mich auch schon gefragt!“
So. Zeitsprung: Jetzt. Ich sehe wieder unseren Teppich, der wirklich aussieht „wie sau“ und frage mich, ob das nicht zufällig die Angelegenheit des Vermieters ist, weil der ja schließlich schon drin war, bevor wir eingezogen sind.
Im Bad fängt es jetzt auch wieder an zu schimmeln, weil man ja im Winter nicht so gut lüften kann. Ist das die Angelegenheit vom Vermieter oder von meiner Mitbewohnerin und mir? Beziehungsweise dann wäre es automatisch eine Angelegenheit von unseren Freunden oder Eltern, denn ich weiß nicht, was man da am besten macht.
Ich bin mir sicher, dass dieses Thema schon rundum mit allen Lücken, Ecken, Kanten, Vorteilen, Nachteilen und Hintertürchen bei WISO besprochen wurde. Ich geh mal auf die WISO-Homepage… Irgendwann…

Öko-Discount in Winterhude

Letzten Donnerstag hat in Winterhude so ein Öko-Discount aufgemacht – ziemlich groß ist dieses Ding. Das tolle an den ersten drei Eröffnungstagen war, dass es total viel zum probieren gab: Obst, Brotaufstriche, Wurst, Brot, Paella usw. Dazu gabs auch noch einen Clown, der sich um die Kinder – und die „jung-gebliebenen“ Erwachsenen gekümmert hat. Grundsätzlich kam mir der Laden jetzt nicht unerhört günstig vor, aber ich habe auch keine Erfahrung in Sachen Öko- bzw. Bio-Essen.
Ein schwerwiegender Nachteil war aber, und ich hoffe wirklich dass sich das noch ändert, dass es nur zwei Kassen gibt und seltsamerweise hat das dort ewig gedauert. Das ist wirklich ein Grund dort nicht hinzugehen, wenn das so bleibt. Allerdings muss man auch dazu sagen: falls es auch so voll bleibt. Denn logischerweise war am Samstag Hochbetrieb.

Die Kirche nebenan

Viele Leute, die das erste Mal bei mir sind und pünktlich zur vollen Stunde die Glocken der Kirche nebenan läuten hören, finden das nervig.
Ich glaube, ich höre das schon gar nicht mehr. Aber wenn ich es mal bewusst hören sollte, wie gerade eben, finde ich es irgendwie schön.
Es hat etwas vertrauensvolles, obwohl ich nicht großartig religiös bin. Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob die Glocken nachts auch läuten – eigentlich würde es mich wundern, wenn nicht. Auf jeden Fall bin ich noch nie deswegen wach geworden. Und meine Besucher haben sich auch noch nie beschwert, so von wegen: „Das Geläute war ja unerträglich und hat mich zu jeder Stunde wieder aus dem Schlaf gerissen!“
Ich frage mich, ob das ein Wohnungskriterium ist. Ich meine für Menschen, die eine neue Wohnung suchen und dann auf einmal Glocken hören. Wäre das ein Grund dort nicht oder gerade dort einzuziehen?
Naja, wahrscheinlich spielt das bei der Wohnungssituation in Hamburg gar keine Rolle und man ist einfach nur froh, wenn man etwas findet, was einigermaßen seinen Wünschen entspricht – Glocken hin oder her.

Ode an Kumpir

Die meisten werden diesen wundervollen Kartoffel-Laden schon kennen, aber falls es doch ein paar gibt, die noch nicht in den Genuss kamen: Kumpir ist der Name. Sie schossen letztes Jahr wie Pilze aus dem Boden und man findet die „Kartoffel-Kette“ mittlerweile in fast allen wichtigen Vierteln von Hamburg. Kumpir ist eine besondere Kartoffel-Zubereitungsart, glaube ich. Und zwar wird die fette Ofenkartoffel aufgeschnitten und mit Käse und Butter zermatscht bevor dann die Füllung drauf kommt. Die kann man sich entweder ganz nach Herzenswunsch zusammenstellen oder schon eine fertige Kombi nehmen. Ich empfehle den „Chicken-Kumpir“. Den Vegetariern rate ich zu „Spinat-Kumpir“.
Von dem Kram wird man richtig satt und man hat auch das Gefühl, dass man etwas Gesundes gegessen hat. Spottbillig ist es auch noch!
Ich esse da so zwei Mal die Woche. Tolltolltoll.

Erste Hitzewelle in 2006

…hier in Hamburg kann das nicht sein: Regen, Nebel, Regen, grauer Himmel, Regen – na ja, nichts Neues eigentlich. In Australien, wo ja gerade Sommer ist, wurde es Neujahr krasse 45,2 °C (Sydney). Diese „Fast- schon- Sauna-Temperaturen“ sind aber auch nicht mehr angenehm und haben Buschbrände, starke Winde und viel Arbeit für die Feuerwehrleute zur Folge. Es handelt sich dieses Jahr sogar um die zweithöchste Temperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1858. In Australien gibt es fast jedes Jahr diese wütenden Waldbrände und mit ihnen meistens auch zerstörte Häuser, viele Verletze und Tote. Traurig.

Aufgepasst im Blauen Peter!

Es heißt ja immer in den Großstädten muss man auf seine Sachen aufpassen, wegen den Taschendieben. Und überhaupt sei die Wahrscheinlichkeit ja sowieso viel größer überfallen zu werden, wenn man nachts alleine nach hause läuft. Besonders im gefährlichen Hamburg. Unsinn, sage ich. Ich hab eigentlich noch nie wirklich Angst gehabt oder habe mich bedroht gefühlt – und ich bin öfters alleine unterwegs.
Vielleicht hatte ich bisher auch nur Glück, dass ich noch nie überfallen worden bin – aber auch in meinem Bekanntenkreis kann ich mich an keine Überfall-Geschichte erinnern. Allerdings wurde mir schon mal meine komplette Handtasche geklaut, inklusive Digitalcamera und Geldbeutel mit sämtlichen Karten, die ich besitze. Mein Handy und meine Haustürschlüssel hatte ich glücklicherweise in meiner Jackentasche. Das ist in dem Blauen Peter auf dem Hamburger Berg passiert. Wie ich danach von einigen erfahren habe, soll es dort wohl öfter vorkommen. Und dabei lag meine Tasche noch nicht mal alleine irgendwo rum. Sie lag auf einer Bank, wo noch andere saßen. Der Dieb muss die dort echt ganz unauffällig weggenommen haben.
Mein Geldbeutel wurde sogar von einem ehrlichen Finder bei der Polizei St. Pauli abgegeben. Da waren sogar noch mein Perso und die Bibliotheks- und Videotheks-Ausweise drin.
Jetzt habe ich mich auf jeden Fall dazu gezwungen nicht mehr ALLES in meinem Geldbeutel mitzunehmen. Eine EC-Karte reicht völlig!
Vielen Dank an alle, die gefundene Sachen zur Polizei bringen.

Das Hamburger Spendenparlament

Wenn es ums Spenden geht, hab ich meistens so ein Gefühl des Misstrauens. Ich frag mich dann immer, ob das Geld die „Richtigen“ erreichen wird, ob ich wirklich helfe oder nur auf eiskalte Abzocker reingefallen bin. Klar gibt es auch viele seriöse Spendenaufrufe, aber man hört ja auch immer wieder von den Unseriösen…
Schön finde ich deshalb die Idee, auch mal für „seine Nachbarn“ zu spenden: Hamburger für Hamburger (Das Hamburger Spendenparlament). Da kann man sozusagen „zu Fuß“ nachschauen, ob die Spenden angekommen sind, wem sie helfen und wie sich das Projekt entwickelt.

Wohnungssuche

Ein Grund nicht nach Hamburg zu ziehen ist die Wohnungssuche! Das trifft natürlich nicht für jeden zu. Ist man Student, sucht eine WG-geeignete Wohnung zwischen 250 und 300 Euro in den Vierteln Schanze, Altona/Ottensen, Eimsbüttel, Eppendorf, Winterhude oder St. Pauli kann man sich auf eine ätzende Wohnungssuchprozedur einstellen.
In der Regel drängt man sich zu den Hauptzeiten, das heißt vor Semesterbeginn, im Schnitt mit so etwa 30 anderen Interessenten in der Wohnung rum und versucht den Makler zu bequatschen. Makler? – ja! Es bleibt einem ja nix anderes mehr übrig!
Ich habe damals den Makler mit meiner Mitbewohnerin so vollgeschleimt, dass er uns schließlich die Wohnung gegeben hat. Ich würde ja schon gerne mal wieder umziehen, aber ich habe echt keinen Bock auf die leidige Suche. Deswegen warte ich bis mir eine Wohnung zufällig in die Hände fällt. Aber Suchen, nein danke!

Ich bitte um mehr Romantik im Waschsalon

Wie so ist es in Hamburger Waschsalons nie so wie im Film? Das wichtigste Utensil fehlt: Die gutaussehenden Kerle! Nicht dass hier jemand denkt, dass ich nur deswegen in Waschsalons gehe – Nein, ich will dann wirklich Wäsche waschen! Ich habe nämlich keine Waschmaschine in meiner WG, weil die dann nur an einer Stelle stehen könnte: Bei meiner Mitbewohnerin im Zimmer, denn nur da sind Anschlüsse. Da hat sie verständlicherweise keinen Bock drauf. Küche ist zu klein, Bad ist voll (also auch zu klein!). Das ist der Grund, der mich einmal wöchentlich in den Waschsalon treibt.
Aber: Nie kommt man da mal mit jemandem ins Gespräch. Ich hab den Eindruck es ist eher verpönt keine eigene Waschmaschine zu hause zu haben. In Amerika ist das ganz anders – da herrscht ein regelrechter Waschsalon-Kult und man hört immer wieder ne nette, witzige Geschichte.
Hier in Hamburg darf ich auf keinen Fall ein Buch, eine Zeitschrift oder den Ipod vergessen, sonst komme ich um vor Langeweile, während die Wäsche schleudert.

Aus Schnee da machte er Matsch

7.15 Uhr, erster Blick aus dem Fenster: Wow – was für eine Schneelandschaft! Der ganze Garten vor meinem Zimmer zugeschneit, unberührt, leuchtend, weiß. Die Adventszeit kann kommen!

Jetzt zum Abend sieht leider alles schon wieder ganz anders aus: dreckig, matschig und ungemütlich. Kalt genug ist es ja immer noch, aber wahrscheinlich haben meine Nachbarn und ich zu viel geheizt (wie die Nachzahlungsrechnung von der HEW belegt) – selbst Schuld, wenn alles wieder wegschmilzt…

Wie ein HVV-Mitarbeiter mir den Tag versaute

Ehrlich gesagt, ist mir noch nie ein netter HVV-Mitarbeiter begegnet. Das klingt zwar gemein, aber es ist die Wahrheit. Bei denen hat man immer den Eindruck, dass die ihren Job so richtig kacke finden. Das Schlimme ist: Deren Laune steckt an!
Ich bin echt fröhlich neulich in den Bus eingestiegen. Hatte meinen Ipod im Ohr und hab mitgesungen. Ich habe vor lauter glücklich sein, gar nicht darauf geachtet, welche Nummer der Bus hatte, weil an dieser Haltestelle auch nur ein EINZIGER abfährt – in der Regel. Ausgerechnet an meinem Glückstag war das aber nicht der Fall. Irgendein „nur zum Ausstieg“ Bus hatte sich dorthin verirrt, wo ich an diesem Moment pfeifend einstieg. Es war schon komisch die einzige zu sein, die einsteigt, aber kann ja mal vorkommen. Als ich dann doch den Busfahrer fragte, warum er nicht losfährt, hat er gesagt, ich solle mal gucken, was draußen am Bus dran steht. „Ist das nicht die Nummer 6?“ hab ich gefragt. Er sagte, dass ich draußen gucken solle und er glaube nicht. Als ich dann raus bin, hat er direkt die Tür zu gemacht und ist weggefahren. Das mag jetzt vielleicht gar nicht so schlimm klingen, ich fand das aber trotzdem arschig von ihm. Er hätte doch einfach sagen können: „Du hast dich verirrt, das ist Bus Nr. Soundso, der lässt hier nur die Leute raus.
Ich schreibe sofort, falls ich mal einem netten, fröhlichen, lustigen Busfahrer oder Bahnkontrolleur begegne. Ich glaube ja an das Gute in der HVV…

Dodenhof Kaltenkirchen

Also, ich komme gerade von Dodenhof – zum 2. Mal seit 3 Tagen! Aber von vorne bittee…

Am Samstag war ich bei Dodenhof, um einen WZ-Glas-Tisch zu kaufen. Habe auch einen gefunden, der sogar nur 50 Euro kostete! Okay, ich hätte spätestens hier skeptisch werden können. Aber warum nicht auch mal Glück haben und ein Schnäppchen finden…
Zuhause angekommen packte ich dann voller Vorfreude das Paket aus, um den Tisch sofort aufzubauen (mein alter Glastisch war nämlich schon seit Wochen gebrochen und es bedarf dringendst eines neuen!). Doch schwupps gucke da: es kamen irgendwie zu wenig Teile aus dem Paket geflogen! Entscheidenende tragende Teile – die Streben, die die Tischbeine halten sollen – fehlten! Super! 80 Km umsonst gefahren! Ich ruf also die Hotline an und melde den Mangel bzw. die Fehlmenge. Service: war gut! Die Benzinkostenerstattung, die ich verlangte bekam ich sogar.
Nun ja, habe seit dieser Woche Urlaub und bin also eben (vor 2 Stunden) wieder bei Dofenhof gewesen und habe einen neuen Tisch bekommen – der auch komplett war: das habe ich diesesmal vor Ort geprüft!
Zuhause angekommen also das selbe Spiel nochmal und das Paket geleert und siehe da: ich habe 4 Schrauben zuviel diesmal! Na ja, lieber so als andersherum… Die Freude über die Komplettheit hielt aber nicht lange an als ich feststellte, dass die vorgestanzten Löcher für die Schrauben leider kleiner waren als die Schrauben dick waren! Sprich: das dicke Runde passte nicht in das kleine enge Loch! (Sorry: konnte ich mir nicht verkneifen!) Mit roher Gewalt habe ich dann die Schrauben einfach in die Löcher gehämmert! Gut, ist nicht im Sinne des Erfinders, aber Not mach ja bekanntlich erfinderisch!
Auf jedenfall steht der Tisch nun! Sieht auch gut aus! Weiss ja keiner, wie ich ihn zusammengehämmert habe – ausser EUCH! ;o))

Also, wer zufällig mich mal mal besuchen kommt: ich habe da einen neuen Tisch………

CU in this BlogTown

Sushi mit Sahne bitte!

Ich gehöre zu den unstylischen Menschen die kein Sushi mögen. Schon bei der Vorstellung von rohem Fisch mit kaltem Reis und Gurke auf meiner Zunge, läuft mir ein Schauer über den Rücken. Für alle, denen es ähnlich geht, habe ich jetzt die Lösung gefunden: SÜSHI. Sieht so aus wie Sushi – ist aber kein Sushi drin!
Das in „Barbie-Style“ ausgestattete Eiscafe R-EIS auf der Grindelallee 44 bietet süßes Sushi an: kleingerollte Pfannkuchen mit Brownie-, Milchreis- oder Marmeladenfüllungen. Pro Stück 0,65€ und garantiert fischfrei 😉

Um die Alster joggen

Ne weitere Hamburger Bewegung sind die Jogger! Ich kann einfach nicht verstehen, wie man sich bei all den schönen Plätzen ausgerechnet aussucht, um die Alster zu laufen?! Wo da doch die ganzen fetten Straßen, Autofahrer und Abgase sind. Ach ja, und tausend andere Jogger, Walker, Inline-Skater und Spaziergänger.
Ja, klar. Es ist schon schön, die Alster beim Joggen im Blickwinkel zu sehen. Besonders dann, wenn ganz viele Segler ihre Boote auspacken und darauf rumschippern. Aber dem Joggen tut das doch wirklich nicht gut. Joggen; Hunden ausweichen; Joggen; um Fußgänger, die eine Kette bilden, herumlaufen; Joggen; Senioren über die Straße helfen; Joggen; über einen Ball stolpern, den ein Kind NICHT aufgefangen hat; Joggen. Wem das Spaß macht…bitteschön. Ich finde das eher stressig.
Alle schönen Fleckchen Hamburgs sind menschenüberflutet, sobald das Wetter schön ist oder nicht überflutet, aber dazu so klein, dass es nur für einen 10-Minuten-Lauf reicht.
Aber so schlecht ist das ja auch nicht. Zum Beispiel die große Wiese im Stadtpark – da kann man wie bei einem richtigen Sportplatz seine Runden drehen, nur dass es noch etwas interessanter ist, weil man die Menschen beobachten kann, die sich AUF der Wiese auf die unterschiedlichsten Arten beschäftigen. Dabei einfach iPod hören und ganz abgehetzt tun, so als ob man nichts anderes im Kopf hat, außer sich ganz stark auf die korrekte Lauf-Bewegung zu konzentrieren. Herrlich.

Club der Hässlichen

Ha! Das ist ja mal ne Idee! In Hamburg gibt’s ne neue „Bewegung“ – hab ich gerade auf unserem tollen Sender Hamburg 1 gesehen. Hier gibt’s jetzt nämlich den „Club der Hässlichen“. Der sei für alle, die mit sich selbst nicht so zufrieden sind und darunter auch leiden.
Jetzt frag ich mich: Dürfen da Hübsche, die sich hässlich finden, eigentlich auch hin? Was ist mit den Hässlichen, die jeder als hässlich bezeichnen würde, die sich selbst aber total schön finden. Sollte man denen sagen, dass sie da mal vorbei schauen sollen?
Ich meine, ab wann ist man denn hässlich genug für den „Club der Hässlichen“. Gibt’s da ne Hässlichkeits-Skala? Wenn ja, wer hat die festgelegt. Das sieht doch jeder anders. Und gibt es auch einen „Club der Hübschen“. Haben die sich schon mal getroffen?
Also echt, es wird auch immer wieder was Neues erfunden, wenn man sonst nichts zu tun hat. Ich kann mir irgendwie schwer vorstellen, dass die Hässlichen sich wohler fühlen, wenn sie die ganze Zeit nur unter sich bleiben.
Mir kommt das ganz komisch vor. Man muss sich mal überlegen, dass jemand sagt: „Hallo, ich bin im Club der Hässlichen“. Dann wird der oder die doch direkt mit einem Hässlichkeit-Such-Blick angeschaut. Vielleicht ist er oder sie ja gar nicht soooo hässlich, aber unter diesen Umständen wird die Person gleich als hässlich abgestempelt. Oder erwarten die dann etwa so was wie: „Och, so hässlich sind Sie jetzt aber auch nicht.“
Das alles ist irgendwie seltsam.

Super Laden – super Preise!

In der Susannenstraße hat ein kleines, nettes Café erst neulich aufgemacht, das ich wärmstens empfehlen kann. Es ist gegenüber der Presse und neben dem Park Café. Weil es noch so neu ist, hat es noch gar kein Schild draußen hängen und viele nennen es die „p-Bar“, weil vom alten Schild ist noch ein kleines „p“ zu sehen. Es heißt aber tatsächlich „Moraba“. Das Becks und das Astra kosten unter 2 Euro. Ich glaube 1,80 oder 1,90 Euro, was ja für Schanze echt okay ist. Das Essen ist total lecker, vor allem die Pfannkuchen – die gibt es nämlich herzhaft zum Beispiel mit Champignons, Schinken oder Spinat oder man kann sie auch süß bestellen, mit Zucker und Zimt. Noch tümmeln sich nicht alle Schanzen-Styler und man hat dort seine Ruhe, aber das könnte sich bald ändern!!! Also, nichts wie hin, solange es noch nicht heißt „sehen und gesehen werden“!
Während der neue Schuppen, etwas weiter unten in der Susannenstraße, der auch gerade erst neu eröffnet hat, etwas wie das Nouar sein muss: Anbagger-Schuppen vom Feinsten! War aber selbst noch nicht drin, so siehts nur von draußen aus.

Einbrecher in Hamburg festgenommen

Gerade habe ich zufällig gelesen, dass heute in Hamburg ein paar Einbrecher festgenommen wurden. Würde mich nicht wundern, wenn das „meine“ waren – bei mir ist kürzlich auch eingebrochen worden.
Echt nervig so was. Man hört davon zwar öfter, aber sagt sich, mich wird es schon nicht treffen. Immerhin hatte ich ziemliches Glück im Unglück: Es war am früher Abend, als ich nach Hause kam und ich habe sie überrascht, als sie wohl erst wenige Minuten drin waren. Sie sind dann über die Terrasse abgehauen, ohne dass ich sie noch gesehen habe.
Mitgenommen haben sie deswegen zum Glück nur unwichtigen Kleinkram. Hätte also noch viel schlimmer kommen können.