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Albtraum Wohnungssuche

In Berlin ist es meist recht leicht, eine Wohnung oder ein Zimmer zu finden, dass nicht zu viel kostet. Die Hauptstadt gilt billigste der Europäischen Großstädte. Viele Studenten bewerben sich in Berlin, und das neben der beliebten Szene auch wegen der günstigen Miete und Lebenshaltungskosten. Wohnungen waren immer da und kostenten nicht zu viel wenn man keine hohen Ansprüche hatte.

Doch wie sieht es in anderen deutschen Städten aus?
Leider ist es nicht überall so. Vor allem zu Semesterbeginn scheint in so mancher Unistadt die Hölle los zu sein. Komplett volle Wohnheime, wenig Ausweichmöglichkeiten und noch weniger Hilfe – davor stehen viele ‚Freshmen‘ kurz vorm Start des Wintersemesters. Da hilft auch keine Kontaktanzeige ‚Sie sucht Wohnplatz, dringend!!‘, wie man sie dieser Tage zu Hauf im Internet findet.

Viele Studenten, womöglich sogar die meisten, leben in WGs. Zum einen, weil es sich in Gesellschaft besser lebt, zum anderen, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten können oder möchten. Paare suchen zusammen Wohnungen, das hat den selben Grund.
Jemand, der in eine neue Stadt kommt fühlt sich leicht verloren wenn es nicht gerade das neulich zur Genüge mit Wohnraum ausgestattete Berlin ist. Doch selbst in der Großstadt setzt langsam die Veränderung ein.

Studentenwerke sollen helfen, doch die sind mit hunderten-, manchmal tausenden ‚obdachlosen‘ Studenten schlicht weg überfordert. Es geht so weit, dass manche sich gezwungen sehen, auf Zelte umzusteigen, solange bis sie eben etwas besseres haben.

Es gibt zwar ein paar Tipps um vielleicht doch noch irgendwo einen Schlafplatz zu ergattern, doch Garantie gibt es keine. Da heißt es wohl erst mal: Augen zu und durch und alles nehmen, was geboten wird, egal ob klein und überteuert.

Da gibts noch mehr Infos:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,214357,00.html

http://www.kontaktanzeigensiesuchtihn.de

https://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/schlafplatz-dringend-gesucht/