Popstars von morgen: SängerAkademie Hamburg zeichnet junge Künstler beim bundesweiten SONGLive Creativ Wettbewerb aus

Platz 1 Sinje Gruchot

HAMBURG. Die SängerAkademie Hamburg lobte zum 20. Mal den renommierten Kreativ-Wettbewerb „SONGlive“ für Sänger und Songwriter aus: Drei Förderpreise und zwei Ausbildungsstipendien im Werte von 4000 € wurden vergeben.

Der bundesweit ausgeschriebene SONGLive Creativ Contest bietet nicht nur neuen Stimmtalenten ein Podium, sondern zeichnet gleichzeitig neue Kompositionen und Songtexte aus.

7 Nachwuchskünstler hatten sich – nach zahlreichen Bewerbungen aus ganz Deutschland – für das Finale qualifiziert und wagten in der ausgebuchten „Brotfabrik Hamburg“ den Schritt ins Rampenlicht…

Den von TIDE 96,0 live übertragenen Konzertabend eröffnete die erst 12-jährige PiaVivien Balz aus Schleswig-Holstein. Publikum und Jury waren gleichermaßen begeistert. Die Jury erkannte in ihr einen Diamant mit Soul in der Stimme und zeichnete sie trotz ihres jungen Alters für ein Stipendium an der SängerAkademie aus. Man war sich einig: Hier wächst ein großes Talent heran – von der man noch hören wird.

Schon einmal überzeugte eine erst 12-jährige die Jury des SongLive Wettbwerb: Vanessa Krasniqi (Iserlohn)  wurde 2007 mit einem Stipendium ausgezeichnet. 2008 sang sie bereits vor einem Millionenpublikum und erreichte das Finale der RTLShow “Das Supertalent”; bei der zurzeit laufenden Staffel DSDS gilt die inzwischen 17-jährige als eine der Favoritinnen.

Auch Jana Große (Hamburg), überzeugte beim Finalkonzert des diesjährigen SONGLive mit ihrer warmen Stimme. Ihr eigener Song zeigte der Jury, dass sich hier Songwriter-Eigenschaften entfalten. Die 17-Jährige wurde ebenfalls mit einem Stipendium an der SängerAkademie ausgezeichnet.

Letztlich sicherte sich Sinje Gruchot aus Schleswig-Holstein den Gesamtsieg. Bei ihrem Auftritt sang sich die 16-Jährige mit ihren selbstgeschriebenen Songs sofort in die Herzen der Zuhörer. Die Jury lobte die Klangfarbe ihrer Stimme mit hohem Wiedererkennungswert und ihre immense  Songwriter-Qualität: Sinje Gruchot lässt mit ihren originellen Songs einen „Tatort“-Abend und einen nicht vorhandenen Winter zu einem erlebbar verewigten Songinhalt werden.  Sie hat bereits ihre ganz eigene Note und performte ein Gesamtpaket aus einfühlsamen Gesang und witziger Moderation.

Das Publikum war hingerissen und dankte es mit erhöhtem Beifallpegel – die Jury mit dem 1. Platz.

  Der 2. Preis wurde an Paul Jacobi aus Hamburg vergeben.  Der 17-Jährige hatte als einziger männlicher Kandidat das Finale erreicht. Sein gefühlvoller Auftritt überzeugte, weil er echt und ehrlich wirkte. Mit seinen selbstgeschriebenen Songs vermochte er scheinbar mühelos das Interesse des Publikums zu binden. Die Jury hob hervor, dass seine Kompositionen sofort ins Ohr gehen und auch da bleiben – besonders sein Sommersong zeigt Hitcharakter auf.

  Zum Abschluss dieses gelungenen Konzert-Abends überzeugte Norma Schulz (Hamburg) mit ihrer frischen, lebendigen Performance und holte sich den 3. Platz. Die norddeutsch-friesischen Songs der 25-Jährigen schwingen angenehm nach. Die Jury lobte den  hohen Wiedererkennungswert dieser präsente Künstlerin: ihre gefühlvollen Songs enthalten immer die richtige Würze mit der gewissen Portion Stimmung, die für den Unterhaltungswert sorgen, der ein  abendfüllendes Konzert  vorstellbar macht.

Das Niveau de überdurchschnittlich jungen FinalistInnen war dieses Jahr wieder sehr hoch.  Über 20 Minuten dauerte das gemeinschaftliche Beraten der hochkarätigen Jury – bestehend aus Klaus Peter Samson (Direktor der SängerAkademie Hamburg), Norman Hild (NDR 90,3 – Hamburg Sounds), Sonja Deuter (Musikmanagement, Schanzensound Hamburg), Yao Homenya (Preisträger SongLive 2007, Musikcoach&Talentscout, millionways), Nadine Rogge (Vocal- und Studiocoach, BeFlyMusic), Xenia Afonina (Sängerin, Dozentin für Popularmusik), Stefanie Ohl (Musikredaktion OXMOX) und  Jesse Webb (Stagecoach  und Gesangsdozent).

Während die Juroren sich berieten, begeisterte Alexander Hopff,  der Moderator des Abends, das Publikum als Pianist, Vocalist und Entertainer und half den Finalisten samt ihren Familien über die schier unaushaltbare Spannung bis zur Verkündung der Preisträger hinweg.

  Mit Hingabe und musikalischem Verständnis bewies die SängerAkademie, unter der Leitung von Direktor Klaus Peter Samson, auch in diesem Jahr, wie unterhaltsam und qualitativ hochwertig musikalische Nachwuchsförderung sein kann. Der SONGLive Creativ-Contest gefällt sich eben nicht darin, Nachwuchs-Künstler im Nasenring durch die Manege zu ziehen, um ihre Vermarktung zu prüfen, sondern steht bewusst als Kontrapunkt zu den Events der großen Medien und stellt tatsächlich Stimme, Komposition und Songtexte in den Mittelpunkt. Die SängerAkademie möchte mit den verliehenen Förderpreisen und Stipendien den begabten Nachwuchskünstlern im wahrsten Sinne des Wortes eine Stimme zu verleihen und Anregungen für den Einstieg in ein musikalisches Berufsleben geben.

 

Beispielhafte bisherige Preisträger:

Die Preisträger befinden sich in prominenter Gesellschaft,   der jährliche, bundesweite SONGLive Creativ-Wettbewerb wurde 1991 unter der Leitung von Direktor Klaus Peter Samson als „Stimmtreff“ gegründet, und hat neuen Talenten bereits öfter den ersten Schritt ins Rampenlicht geebnet:

Isabel García, Hamburg: „Der 1. Platz beim „Stimmtreff 1994“ der Sängerakademie in Hamburg machte Lust auf die große Bühne“. So stand diese Auszeichnung am Beginn ihrer Kariere  als Moderatorin für Radio und TV. Inzwischen ist sie als singende und schauspielernde Rednerin, Sprecherin und Autorin diverser Hörbücher erfolgreich, hat ein eigenes Plattenlabel das 2012 ihr Album herausbringt.

Katja Werker, Essen, 1998 Preisträgerin beim Gesangswettbewerb der SängerAkademie hat inzwischen fünf Musik-Alben veröffentlicht, ein Buch geschrieben und startet im März gerade wieder eine Live-Tour.

Claus Durstewitz,Fritzlar, Preisträger 2000, singt inzwischen seit vielen Jahren erfolgreich mit großen Orchestern (Joh.Strauß Orchester Frankfurt, Thüringer Philharmonie, Erfurter Sinfonie, Württembergische Philharmonie, HR-Big Band etc.) bei zahlreichen Events, Galakonzerte und Fernsehauftritten.

Elisabeth Hübert, Lübeck, gewann den Wettbewerb 2001 in der Sparte Musical, und wurde derweil als Schauspielerin im TV ebenso bekannt, wie in der Hauptrolle „Gerda“ im Musical „DAS EISKALTE HERZ“, der Beteiligung am Hitmix des Udo Jürgens Musical „ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK“, durch jahrelanges Engagement beim ABBA-Musicals „MAMMA MIA!“ sowie ihrem Sieg in der SAT .1-Show „Ich Tarzan, Du Jane!“, mit der Rolle der „Jane“ in Disneys Musical Tarzan® für das Phil Collins die Musik schrieb.

 Natascha Bell (Hannover) wurde beim SongLive 2008 mit dem  Sonderpreis eines halbjährigen Musikstipendium ausgezeichnet, welches  sie nutzte, um die  Aufnahmeprüfung für ein Gesangsstudium zu bestehen. Inzwischen studiert sie ihre Leidenschaft „Musik“ und hat sich bei der TV-Show „The Voice of Germany“ von Sat 1/ Pro 7 vor einem Millionenpublikum bis ins „Sing off“ und in die Herzen der Zuschauer gesungen. Ihr größter Traum ist es Vollzeitmusikerin zu werden und ihr Geld mit selbst komponierten Songs zu verdienen. Ein Traum, der mittlerweile real wurde, denn zurzeit nimmt sie täglich im  Studio auf –  das Grundgerüst von 6 Songs ist fertig und es muss nur noch an den Feinheiten gearbeitet werden…

… mehr: http://www.saengerakademie.de/index.php?id=212

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