Der verschwundene „Knochen“

Ich bin nicht so ein fanatischer Handytyp und habe bis vor ein paar Tagen auch immer noch mein aller erstes Handy-Exemplar benutzt. Dieses hatte noch fast die Größe eines Festnetz-Telefonhörers, wirkte zwischen den vielen neuen Mini-Modellen schon antik und wurde des öfteren als „Knochen“ beschimpft. Jetzt ist es weg, wurde mir in der U-Bahn aus dem Rucksackfach geklaut. Ich hatte Ohrstöpsel in den Ohren und die Bahn war voll, aber damit rechnet man einfach nicht. Wer macht so was? In aller Öffentlichkeit, total dreist. Naja, geärgert habe ich mich schon genug (…).
Dann hatte ich das Glück von einem Freund sein altes Karten-Handy zu bekommen, kaum vorstellbar, aber es ist noch größer, als mein Ehemaliges! Erst mal musste ich Guthaben auf die Karte laden, doch leider hatte ich bei meiner Pechsträhne natürlich einen Zahlendreher in meiner neuen Telefonnummer, so dass jetzt eine mir ganz fremde Person 15€ plus auf dem Handy hat. Hoffentlich freut sich dieser Glückspilz auch anständig…

Passend dazu eine Lesung am 26.2. im Cafe Sonnenseite, Weidenallee 24 ab 20h: Es geht um einen Schriftsteller, der ein Handy findet, in dem Hunderte von SMS gespeichert sind. Hieraus entwickelt sich eine wahnsinnige Geschichte… Oje, hoffentlich gibt es nicht demnächst eine Lesung über meine SMS-Sammlung;-)