Anfang des Jahres wurden 12 Straftäter aus der Hansestadt abgeschoben. Die Abschiebungen erfolgten nach Serbien, Polen, Iran, Litauen, Oesterreich, Griechenland und in die Türkei. Die Delikte der Straftäter gehen von Diebstahl über Körperverletzung bis hin zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Reisen die “Abgeschobenen” trotzdem wieder ein droht eine Festnahme und eine erneute Abschiebung.
Quelle: abendblatt.de
Insgesamt wurden die Straftäter zu 49 Jahren und 8 Monaten Haft verurteilt, was einer durchschnittlichen Verurteilung von gut vier Jahren Haft entspricht. Die entsprechenden Straftaten reichen von Betrug über Hehlerei bis hin zu besonders schwerer Körperverletzung. So wurden zwei Iraner abgeschoben, die wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Freiheitsstrafe zu je sieben Jahren verurteilt wurden.
Ein 28-Jähriger aus Serbien-Montenegro stand insgesamt fünfzehn Mal vor Gericht, davon zwölf Mal wegen Diebstahls. Er wurde zu insgesamt sechs Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt.Die mit Abstand meisten Verurteilungen erfolgten wegen Diebstahls, Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Allen Abgeschobenen droht bei einer erneuten illegalen Einreise die Festnahme und im Anschluss daran eine erneute Abschiebung.



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