Bei dem Norovirus handelt es sich um eine Magen-Darm-Infektion von der hunderte Hamburger derweil betroffen sind.
Momentan gibt es rund 407 gemeldete Fälle, doch die Dunkelziffer liegt weit drüber…
Vor allem Gemeinschaftseinrichtungen wie Krankenhäuser, Altenpflegeheime und Kindergärten sind von dem Virus betroffen.
Das Krankheitsbild ist immer dasselbe, die Leute leiden unter Übelkeit, Erbrechen und ständigem Durchfall. Besonders gefährlich dabei ist der eintretende Flüssigkeitsverlust des Körpers. Die Symptome treten sehr schnell und heftig auf. Für einen gesunden Menschen sollte keine große Gefahr von dem Virus ausgehen, bei alte Menschen oder Säuglinge mit geschwächtem Immunsystem könnte die Krankheit schlimmer verlaufen.
Die hochgradig ansteckende Virusinfektion tritt nach neuen Erkenntnissen in einem zwei Jahres Zyklus auf, mit immer neuen Subtypen.
Menschen können sich durch lediglich Händeschütteln mit dem Norovirus infizieren. Auch auf Türklinken können die Viren überleben, daher gelten die normalen Hygieneregeln: Nach dem Gang auf die Toilette gründlich die Hände waschen, aber auch vor dem Essen. Die Bettwäsche eines Patienten, sowie dessen Unterwäsche sollte bei mindestens 60°C gewaschen werden, damit die Vieren absterben.
Gerade Hamburg hat es dieses Jahr besonders schlimm getroffen, seit Oktober 2006 wurden mehr als 71 Ausbrüche, das heißt mehrere Menschen in einer Gemeinschaftseinrichtung sind gleichzeitig erkrankt, gemeldet.
Quelle: abendblatt.de



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