Hamburg-Blog: Das Weblog von Hamburgern für Hamburger

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Mi
8
Nov '06

Polnischer Staatspräsident darf in Hamburg nicht empfangen werden

Dies ist ein präventiver Aufruf an den Hamburger Ersten Bürgermeister und an alle anderen Mitglieder des Senats und der Bürgerschaft:

Der polnische Staatspräsident Lech Kaczynski DARF IN DIESER STADT NICHT EMPFANGEN WERDEN!

Schon bald könnte es zu der Katastrophe, vor der ich hier warne, kommen. Schließlich gibt es rege Handelsbeziehungen zwischen Hamburg und Polen. Und was läge da näher, als den polnischen Staatspräsidenten samt einer Wirtschaftsdelegation seines Landes im hiesigen Rathaus zu empfangen - von Beust hat sich schon einmal die Finger verbrannt, als er sich mit einem rechtsextremen Populisten einließ.
Dabei war Schill verglichen mit Kaczynski noch harmlos, oder doch harmarm.
Niemand soll sagen, er hätte keine Ahnung von den gräßlichen Auffassungen Lech Kaczynskis und seines Bruders, des polnischen Ministerpräsidenten Jaroslaw Kaczynski, der ihm wie ein faules Ei dem anderen gleicht.
Aber bitte, hier noch einmal die übelsten Positionen:

Kaczynski ist für die Wiedereinführung der Todesstrafe!
Und:
Er lehnt eine Gleichberechtigung von Homo- und Heterosexuellen ab!

Der beiden Kaczynskis Positionen sind geradezu antizivilisatorisch, und wenn es stimmt, daß jedes Volk die Regierung hat, die es verdient, dann sagt die Wahl dieses doppelten Kopulationsversehens einiges über den Geisteszustand des polnischen Volkes.
Daß das Oberhaupt eines Staates in der Mitte Europas zum Mord als Mittel des Rechts greifen will und zur Hatz auf Schwule bläst, läßt nur zwei Schlüsse zu:

1. Es handelt sich nicht um wirkliche Überzeugungen, sondern die brüderlichen Versehen sind eben nur in eine politische Marktlücke gestoßen.
2. Der Staatspräsident ist, wie auch sein Brüderchen, psychisch zurückgeblieben.

Daß Letzteres der Fall ist, verrät ein Blick in sein Gesicht:
In der Tat scheint er das psychische Niveau eines höchstens zehnjährigen Jungen zu haben.
Und ebensowenig wie ein Kind dieses Alters ist er imstande, die Werte von Humanismus und Demokratie zu begreifen.
Kaczynski ist ein Kindskopf mit hoher krimineller Energie, jemand, dem man einfach die Tür weisen MUSS!
Wer einen Beitrag zur Erhaltung unserer Zivilisation leisten will, der darf Kaczynski nicht die Hand reichen.
Soviel sollte gerade Ihnen klar sein, Herr von Beust!
Der wahnwitzige, korrupte Kindskopf Kaczynski muß genauso isoliert werden wie seinerzeit der österreichische Bundespräsident Waldheim.
Und es wäre schön, wenn das Schicksal den Doppelfehler der Eltern Kaczynskis bald korrigierte.

Ergänzung im Januar 2007:

Wer hätte gedacht, daß dieser Artikel so hohe Wellen schlägt?
Nicht allein die Zahl der Komentare zeugt davon, sondern vor allem die Heftigkeit, mit der dieser Beitrag in diversen Kontexten diskutiert wird.
Daß die Bewegung nicht auf Hamburg beschränkt blieb, sondern ganz Deutschland erfaßt hat, freut mich natürlich besonders.
Hier eine Auswahl von auf meinen Beitrag bezogenen Kaczynski-Artikeln in den Stadtblogs:

http://flensburg-blog.de/23.11.2006/kaczynski-in-flensburg-niemals/

http://luebeck-blog.de/28.11.2006/polnischer-praesident-hat-hier-schlicht-nichts-verloren/

http://hannover-blog.de/30.11.2006/kaczynski-und-kein-ende/

http://dortmund-blog.de/28.11.2006/auch-in-dortmund-sollte-kein-platz-fuer-kaczynski-sein/

http://essen-blog.de/04.01.2007/wir-sollten-uns-gut-ueberlegen-ob-wir-kaczynski/

http://muenster-blog.de/30.11.2006/muenster-ohne-zwillinge/

http://nuernberg-blog.de/05.01.2007/polen-ja-kaczynski-nein/

http://wiesbaden-blog.de/10.01.2007/kaczynski-ein-kindskopf-der-auch-hier-nicht-hergehoert/

http://koeln-blog.de/28.11.2006/mir-lasse-den-dom-in-koelle-mir-lasse-kaczynski-nich-rein/

http://kassel-blog.de/11.01.2007/gonzo-kaczynski-in-duesseldorf/

http://bonn-weblog.de/12.01.2007/kaczynski-und-die-alte-hauptstadt/

http://stuttgart-blog.de/16.01.2007/kaczynski/

http://erlangen-blog.de/16.01.2007/der-polnische-staatspraesident-und-die-erlanger/

http://berlin-blog.de/23.11.2006/kaczynski-soll-abhauen/

http://potsdam-blog.de/13.11.2006/kartoffel-kaczynski-go-oder-vielmehr-stay-at-home/

Marktmeister angeklagt: Verdacht auf Betrug und Bestechlichkeit

Hat der 54-jährige Manfred K. sich bestechen lassen?
Der Marktmeister des Wochenmarktes am Großneumarkt muss vor Gericht Rede und Antwort stehen.
Ihm wird vorgeworfen, Gebühren zu Gunsten von Händlern falsch berechnet und Abrechungen gefälscht zu haben.
Die Standgebühr berechnet sich nach Länge des Standes. Diese Längen der Stammhändler hat er 1997 von seinem Vorgänger bekommen. In letzter Zeit wurden jedoch Trinkgelder von bis zu 4.80 Euro an ihn bezahlt. Ebenfalls sei er nach Angaben einer Zeugenaussage des öfteren mit hoch gefüllten Tüten über den Markt gelaufen, welche ihm eindeutig zugesteckt worden sind. Aussagen die ihn schwer belasten. Der Prozess wurde nun unterbrochen, was weiter geschieht bleibt abzuwarten.

Quelle: abendblatt.de