Archiv für den Monat: Februar 2006

An Albatross + Theexpectoratedsequence

Die Musik von An Albertross lässt sich eigenlich nur schwer beschreiben. Am besten ist es wenn man nur die Stile aufzählt, die man herausklingen hört: Grind, Electro, Trash, Industrial, Metal, Punk u.v.a. Ist auch nicht so wichtig, verdammtes Schubladendenken. Kommt einfach heute ins Hafenklang und schaut euch die Chaotencombo an.
Beginn ist um 21:00 Uhr, im Vorprogramm spielen Theexpectoratedsequence.

KoRn

„Von der Schulbank auf den Rockolymp“, so ließe sich die Karriere von KoRn am besten beschreiben. Mehrfach mit Platin und diversen Grammys ausgezeichnet, haben in den letzten Jahren weltweit über 25 Millionen Platten verkauft. Man darf sich wohl anmaßen zu sagen, dass KoRn das Heavy-Genre salonfähig gemacht haben.

Im Sommer diesen Jahres machen sie Im Rahmen ihrer Europatournee auch für drei Konzerte in Deutschland halt.
Am 8.Juni sind sie live in der Stadtpark Freilichtbühne.

Tracy Chapman

Bereits in ihrer Kindheit sang Tracy Chapman sozialkritische Songs, in denen es um die Schattenseiten des „Amerikanischen Traums“ geht. Mit ihrem Debütalbum „Tracy Chapman“ schaffte die engagierte Folksängerin den Durchbruch.
Im Sommer diesen Jahres ist Tracy Capman auf Europatournee und macht auch für vier Konzerte in Deutschland halt.

Am 16. Juni ist sie live in der Stadtpark Freilichtbühne Hamburg.

Edguy

In der Tradition von Iron Maiden, Gamma Ray und den alten Helloween lassen es die fünf Hessen von Edguy heute so richtig krachen.

Beginn ist um 19:00 Uhr im Markthalle.

Der verschwundene „Knochen“

Ich bin nicht so ein fanatischer Handytyp und habe bis vor ein paar Tagen auch immer noch mein aller erstes Handy-Exemplar benutzt. Dieses hatte noch fast die Größe eines Festnetz-Telefonhörers, wirkte zwischen den vielen neuen Mini-Modellen schon antik und wurde des öfteren als „Knochen“ beschimpft. Jetzt ist es weg, wurde mir in der U-Bahn aus dem Rucksackfach geklaut. Ich hatte Ohrstöpsel in den Ohren und die Bahn war voll, aber damit rechnet man einfach nicht. Wer macht so was? In aller Öffentlichkeit, total dreist. Naja, geärgert habe ich mich schon genug (…).
Dann hatte ich das Glück von einem Freund sein altes Karten-Handy zu bekommen, kaum vorstellbar, aber es ist noch größer, als mein Ehemaliges! Erst mal musste ich Guthaben auf die Karte laden, doch leider hatte ich bei meiner Pechsträhne natürlich einen Zahlendreher in meiner neuen Telefonnummer, so dass jetzt eine mir ganz fremde Person 15€ plus auf dem Handy hat. Hoffentlich freut sich dieser Glückspilz auch anständig…

Passend dazu eine Lesung am 26.2. im Cafe Sonnenseite, Weidenallee 24 ab 20h: Es geht um einen Schriftsteller, der ein Handy findet, in dem Hunderte von SMS gespeichert sind. Hieraus entwickelt sich eine wahnsinnige Geschichte… Oje, hoffentlich gibt es nicht demnächst eine Lesung über meine SMS-Sammlung;-)

Mozart und Hamburg

Pünktlich zu Mozarts 250. Geburtstag widmet sich die Ausstellung der ungewöhnlich intensiven Mozart-Rezeption in Hamburg von 1785 bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung ist bis zum 18.03.2006 in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg zu sehen.

African Footprint

“African Footprint” ist eine Musicalverarbeitung traditioneller afrikanischer Tänze und Choreographien. Zusammen mit Elementen aus klassischem Ballett, Stepp, Gumboot, Pantsula, Jive und Rap wird die Vorstellung zu einem multikulturellen Erlebnis, dass Unterhaltung für die ganze Familie bietet.

Derzeit ist die atemberaubende Show im Kampnagel zu sehen.
Beginn heute Abend ist um 20:00 Uhr.

Weit und breit kein Federvieh

Genau wie der Michel gehören zu Hamburg die Alsterschwäne. Und weil’s im Winter so kalt ist und die Alster zum Teil gefriert, werden sie rechtzeitig in ein Winterdomizil gebracht, Im Moment sieht das aber etwas anders aus. Die Tiere wurden nämlich aus dem Eppendorfer Mühlenteich in ein Zelt gelotst – wegen der gemeingefährlichen Vogelgrippe, die sich anscheinend gerade immer mehr verbreitet. Die schönen Schwäne sollen so vor der Seuche geschützt werden. Die 120 Tiere leben jetzt in einem Zelt – zum Schutz! Normalerweise wäre es der 20. März an dem die Tiere wieder in die Alster gelassen werden würden, aber das verschiebt sich dieses Jahr ein Stück nach hinten – mindestens Mai heißt es.
Auch in Hagenbecks Tierpark gibt’s nicht viel zu sehen in Sachen Federvieh. Auch für die hieß es „Stallpflicht“. Nicht betroffen sind allerdings Pinguine und Flamingos – wenn die Grippe aber wirklich ausbricht, müssen die auch in den Stall!

Gähn-Manieren

In der Öffentlichkeit hält man sich beim Gähnen natürlich die Hand vor den Mund, das gehört schon zu den Grund-Benimmregeln. Wer das aber auch tut wenn er alleine ist, der hat wirklich gute Manieren – so was hat man mir als Kind mal irgendwann und irgendwo erzählt. Ich fühlte mich immer ertappt, wenn ich es mal wieder vergessen hatte.
Jetzt habe ich letztens eine ganz andere Begründung gehört, weshalb sich die Menschen die Hand vor den Mund halten, wenn sie die Müdigkeit (oder ein Sauerstoffmangel?) überkommt. Angeblich dachten nämlich die Leute im Mittelalter, dass sonst ihre Seele aus dem offenen Mund hinaus- und Dämonen hereinkommen könnten. Das wäre auf jeden Fall ein Grund, weshalb man sich auch in aller Einsamkeit die Hand vor den Mund halten sollte 😉

Vicky Leandros

Mit über 40 Millionen verkauften Tonträger weltweit ist sie eine der erfolgreichsten Künstler überhaupt. Ihr Lied “Après toi”, mit der sie 1972 den Grand Prix d’Eurovision gewann verkaufte sich 6 Millionen mal, das schaffte keine andere Single.

Derzeit ist Vicky Leandros auf Jubliäumstournee und feiert ihr 30jähriges Bühnenjubiläum. Heute Abend ist sie zu Gast im Congress Centrum Hamburg. Beginn ist um 20:00 Uhrim Saal1.

Romeo & Julia beim Proben

Szene 3, Szene 15 und dann plötzlich zum Prolog – bei den Proben von Theaterstücken wird gesprungen, unterbrochen und ständig wiederholt. Die Kostüme und das Bühnenbild sind nur angedeutet, die Schauspieler verhaspeln sich, die Souffleuse hat ordentlich Arbeit und der Regisseur ändert ganz spontan die Szenen, die ihm nicht gefallen.
Diese Vorarbeit bekommt das normale Theaterpublikum bei den Aufführungen nicht mehr mit, da steht das Stück und alles sieht perfekt aus. Wer es aber spannend findet die Arbeitsweise, die Schauspieler und die Entstehung des Dramas zu beobachten, dem kann ich nur empfehlen bei den öffentlichen Proben mal vorbeizuschauen. Für Romeo und Julia im Altonaer Theater gibt es im Februar noch drei Termine. Wer lieber ein rundum fertiges Stück sehen will, muss auf die Premiere am 19.3. warten 😉

Quatsch Comedy Club kommt auf die Reeperbahn!

1992 begann die Erfolgsstory des Quatsch Comedy Clubs in Hamburg, später verschlug es ihn in die Hauptstadt. Aber jetzt ist er wieder zurück! Mit wöchentlich neu zusammengestellter Besetzung findet der Quatsch Comedy Club im traditionsreichen Café Keese sein neues zu Hause.

Beginn der heutigen Show ist um 18:00 Uhr. Der Eintrit kostet 24,90 Uhr.

New Bands on the Block

Die Markthalle stellt heute Abend unter dem Motto „New Bands on the Block“ ein paar nette Bands vor. Mit dabei sind: Choke, Endstation, Interlude, Madam Hell, Raining Shoes, Spring Tide, Schwerer Traum, Soul Melounge, Sprungbrett und Training Day.

Beginn ist um 19:00 Uhr. An der Abendkasse müssen 10€ hinterlegt werden.

Soulfly

In den Docks wird heute Abend die volle Ladung Trashmetal ausgeschenkt. Soulfly, die Mannen um Ex-Sepultura-Frontmann Max Cavalera geben heute richtig Gas.

Einlass ist um 19:00 Uhr.

Culcha Candela

Culcha Candela ist eine siebenköpfige Formation aus Berlin, die sich zwischen HipHop-Grooves, Latino-Rhythmen und Reggae-Vibes bewegt. Heute Abend sind sie zu Gast im Grünspan.

Beginn ist um 21:00 Uhr, Karten kosten 19.20 Euro.

Noch eine Woche bis Altweiberfastnacht!

Es dauert jetzt nur noch eine Woche und dann ist Altweiberfastnacht und so langsam sollte man sich Gedanken über ein Kostüm machen – zumindest diejenigen, die vorhaben auf die „riesige“ Faschingsfete zu gehen. Die findet nämlich angeblich in der Fabrik statt. Alle anderen müssen sich keinerlei Gedanken machen, denn die werden vom Fasching höchstwahrscheinlich hier in Hamburg überhaupt gar nichts mitbekommen.
Ich fahre sicherheitshalber – um nicht enttäuscht zu werden, wo ich Hamburg doch ansonsten so mag – nach Hause, in eine der so genannten „Faschings-Hochburgen“. Da kann ich mich drauf verlassen, da bekommt man, was man erwartet!
Falls irgendeiner, der das liest zufällig in die Fabrik gehen sollte, würde es mich echt mal interessieren, wie das da war. Vielleicht bleibe ich ja nächstes Jahr zur „fünften Jahreszeit“ dann doch in Hamburg. Aber was ruft man denn da? „Alaaf“ und „Helau“ fallen dann ja schon mal weg. Vielleicht einfach „Moin“?

Morgengymnastik

Wenn der Wecker klingelt fühlt man sich selten topfit, würde sich lieber noch mal umdrehen und hat gar keine Lust auf anstrengende Morgengymnastik -so geht’s mir jedenfalls meistens. Ich hab letztens ne nette Postkarte mit einer guten, nicht besonders strapaziösen Anleitung bekommen, um motivierter in den Tag zu starten…
Ich stehe mit dem richtigen Fuß auf,
öffne das Fenster meiner Seele,
verbeuge mich vor allem was liebt,
wende mein Gesicht der Sonne entgegen,
springe ein paar Mal über meinen Schatten
und lache mich gesund.

Auch wenn’s zur Zeit in Hamburg wieder nur regnet, kann man den Rest ja mal versuchen 😉

Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk

Schwejk ist durch ein amtsärztliches Attest als blöde ausgewiesen und wird im Krieg dem Oberstleutnant Lukas als Bursche zugeteilt. Sein Pflichtbewusstsein und Befehlsgehorsam übertreffen alle Erwartungen. Schwejk erfüllt seine Aufgaben über Gebühr und führt damit ihre Sinnhaftigkeit ad absurdum. Der »kleine Mann« verteidigt im Chaos des Krieges seine persönliche Freiheit, indem er sich mit Hilfe seines Humors souverän über die Ereignisse stellt. Er befreit sich durch seinen Witz und seine Phantasie, denn immer fällt ihm eine Anekdote ein, die unter anderem die ganze Lächerlichkeit des Patriotismus und Militarismus bloßstellt. Der »Schwejk« ist eine Paraderolle für den Bühnen- und TV-Star Walter Plathe, der seit 1989 regelmäßig das Komödienpublikum begeistert.

Beginn ist um 19:30 Uhr in der Komödie Winterhuder Fährhaus.

Dusch-Bier, Weg-Bier und Koch-Bier

Was man Deutschland wirklich zugute halten muss, ist, dass man hier immer und überall Alkohol trinken darf. Umso erstaunter sind ausländische Besucher darüber, jemanden in der U-Bahn mit einer Dose Bier, einer Flasche Wein oder Wodka zu sehen.
Gerade das Weg-Bier – sowohl Hin- als auch Nachhause-Weg – ist ja allseits bekannt und beliebt. Amerikaner betonen immer wieder, dass ihnen das so mit am besten an Deutschland gefällt. Im Sommer bzw. zu wärmeren Temperaturen ist das Weg-Bier verständlicherweise etwas beliebter als im Winter, wo man seine Hände lieber mit Handschuhen in den Jackentaschen vergräbt. Ich habe aber neulich auch von dem so genannten „Dusch-Bier“ gehört. Ja, genau, das nimmt man sich mit unter die Dusche. Es ist mit dem Feierabendbier sehr verwandt und wird vor allem von den Menschen genutzt, die „dreckig“ von der Arbeit nach Hause kommen und gleichzeitig Trinken und Duschen wollen.
Ansonsten auch sehr beliebt: Das Koch-Bier. Nein, nicht nur im Sommer beim Grillen, wo ein Schuss immer auch auf den Steaks landet! Sondern auch von Frauen, die beim Kochen gerne schon mal ein Bierchen zischen.
Warmes Bier soll bei Erkältungen helfen – ich hab das mal ausprobiert! Weiß nicht, ob es wirklich geholfen hat, aber schlimmer wurde meine Erkältung davon zumindest nicht.