Wenn man so etwas sieht, bekommt man ja schon ein schlechtes Gewissen: Ich habe heute eine Frau auf der Mönckebergstraße gesehen, die einem Obdachlosen, der an der Seite saß und gebettelt hat, eine Metalldose gab. Sie hat gesagt, dass dort selbstgebackene Plätzchen drin seien und dass er sie behalten dürfe.
Wenn man sowieso gerade schon Plätzchen, Muffins oder einen Kuchen backt könnte man ohne Probleme ein paar mehr machen und sie an Obdachlose verteilen. Das wäre gar kein großer Aufwand – und trotzdem machen es nur die wenigsten. Vielleicht das das Problem auch ein anderes, zumindest wäre dies meines: Auf der Mönckebergstraße bzw. in der Innenstadt sitzen nicht gerade wenige Obdachlose – für welchen soll man sich denn dann entscheiden? Und ist das schlechte Gewissen denn nicht noch größer, wenn man dann die anderen sieht, die nichts abbekommen haben?
Auf jeden Fall finde ich das ganz super, dass diese Frau wirklich das gemacht hat, woran zwar viele denken, es aber dann in den meisten Fällen doch nicht umsetzen.
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Mo
16
Jan '06
Der Meister der Illusion ist bereits durch die Chinesische Mauer gegangen, hat Flugzeuge und sogar die Freiheitsstatue verschwinden lassen. In seiner neuen Show wird David Copperfield unter anderem durch Stahl schwimmen.
Am 15.10.2006 ist er zu Gast in der Color Line Arena.


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