Dass einige Amerikaner nicht so die Ahnung von Deutschland – oder Europa – haben, ist ja Allgemein bekannt. Fragen wie „Wie sind die Öffnungszeiten vom Schwarzwald?“ oder „Mit was heizt ihr?“ überraschen einen nicht mehr. In Berlin steht die Mauer immer noch, auf der Autobahn darf man immer so viel fahren wie man will und Heidelberg ist die Stadt in Deutschland, die man bei einem Besuch auf keinen Fall verpassen sollte.
Letzten Sommer hatte ein Freund eine Amerikanerin zu Besuch in Hamburg. An der Hamburger Geschichte war sie nicht gerade interessiert, sondern mehr daran, wo man gut Shoppen könne. Na gut, muss ja auch nicht immer sein. Sie tat sich halt ein bisschen schwer mit Geschichte.
Auf einmal fragte sie dann aber: „Wieso sind alle Männer grün?“ Mit diesem Satz konnten wir verständlicherweise so erstmal nichts anfangen.
Sie erklärte weiter: „Die Statuen meine ich!“
Auch das half uns nicht sehr viel weiter. Bis es uns auf einmal wie Schuppen von den Augen fiel, als sie uns ein Dach zeigte. Sie wunderte sich, warum die Hamburger ihre Statuen in der Farbe grün aufstellten.
Das gute Mädchen hatte wohl noch nie Kupfer gesehen und wie es sich nach einiger Zeit grün verfärbt. Als wir ihr das erklärten, fand sie das aber immer noch komisch und wunderte sich, dass man dann überhaupt Kupfer verwendet, wo man ja wisse dass es sich irgendwann verfärbt.
Tsss….Amis!?
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Es war noch nicht einmal sieben Uhr morgens. Das Telefon klingelt, kein Traum. Scheiße. Ich hab noch gar keine Stimme, stehe aber auf und stelle mich vor das Telefon, warte und will nicht wirklich abheben. Endlich aufgelegt, Entscheidung abgenommen. Einschlafen kann ich jetzt nicht mehr, dabei war es gestern Abend so spät geworden und mein Wecker hätte heute erst um 10Uhr geklingelt. Wer war der Anrufer wohl? Etwas Wichtiges? Oder nur die Marktforschung, die wissen will, welches Radio ich morgens am liebsten höre? Vielleicht hätte ich aber doch drangehen sollen? Weiter komme ich mit meinen Gedanken nicht, denn das Telefon klingelt ein zweites Mal. Jetzt nehme ich, keine Rücksicht auf meine verschlafene Stimme, ab und bringe ein knappes „Ja“ heraus. Am anderen Ende kurzes Schweigen, dann: „Hallo. Hier ist Frau Schneider“. Von mir kommt wieder nur ein „Ja“. Weiter sagt die Anruferin, dass sie die Mutter von Carsten sei. Von mir ein „Aha“ und in Gedanken gehe ich alle Carsten durch, die ich kenne. Ich scheine nicht entsprechend zu reagieren, denn die Frau fragt als nächstes: „Sind Sie gar nicht die Schwimmlehrerin?“
Verwählt. Das war es dann wohl mit dem erholsamen Schlaf für heute.
Der Wasserhahn. Irrtum – bei mir ist es gerade das Abflussrohr vom Spülbecken. Ich merkte es gestern Abend, als ich beim Abwaschen plötzlich im Nassen stand. Es ist auch kein wirkliches „Tropfen“ mehr, man könnte es ehrlich gesagt schon eher „Fließen“ nennen…
Seitdem ist nicht viel passiert, der Abwasch stapelt sich jetzt in der Küche und wird in dringenden Notfällen im Badezimmer erledigt. Der Küchenboden ist mit alten Handtüchern ausgelegt und für den Notfall steht ein Eimer unter dem Abflussrohr. Die Telefonnummer vom Hausmeister hab ich verlegt und ich frag mich nur, warum mal wieder alles auf einmal kommen muss…


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