Archiv für den Monat: Januar 2006

10-Euro-Friseur

Von den 10-Euro-Frisören gibt es ja eine ganze Menge mittlerweile in Hamburg, aber nicht alle sind zu empfehlen, wie ich gehört habe. Also ich war bisher nur bei „Gute Köpfe“ in der Grindelallee und habe da eigentlich keine schlechte Erfahrung gemacht.
Schneiden kostet dort 12 Euro, wer etwas komplett Neues will, zahlt 14 Euro. Es ist wahrscheinlich nichts für diejenigen, die eine ganz persönliche Behandlung wollen, denn dort läuft es eher etwas unpersönlicher. Man zieht sich zu Beginn eine Nummer und wartet bis diese auf einer Leuchtreklame erscheint. Dann geht alles eigentlich ziemlich fix und geföhnt wird am Ende selbst!
Mir hat sowieso gerade eine Freundin erzählt, und die weiß es von einer echten Friseurin, dass ein guter Haarschnitt nicht länger als 10 Minuten dauert, alles andere ist nur Show! Bitte, da haben wir’s doch! Allerdings hatte ich gar keine Zeit ein paar Frauenzeitschriften durchzublättern, weil ich gar nicht warten musste.
Freitagabends schneiden die Friseure dort übrigens bis 22 Uhr und unten im Café/Bar ist Happy Hour und ein DJ legt auf. So stand das zumindest auf dem Spiegel, in den ich 10 Minuten lang reingeschaut habe.

Europa-Passage in der City

Wem die riesige Baustelle in der Innenstadt, direkt am Jungfernstieg noch nicht aufgefallen ist, muss blind sein. Das wird die zukünftige Europa-Passage. Es dauert zwar noch ungefähr 9 Monate bis das Ding offiziell eröffnet wird, trotzdem spricht schon jeder drüber. Die große Opening-Party ist auf den 5. Oktober dieses Jahres angesetzt.
Es ist die größte Innenstadtbaustelle und angeblich arbeiten dort täglich um die 250 Bauarbeiter und Handwerker. Zwischen Ballindamm und Bergstraße wird aus einer Baustelle dann das größte City-Shoppingcenter und Hamburg hat mal wieder was zum angeben. Eigentlich hätte das Hamburg schon viel länger nötig gehabt, denn dann ist endlich überdachtes Shopping möglich. Wer geht schon gerne im Regen shoppen? Etwa 130 Läden und Büros sollen dann in das „Schiff“ einziehen. Ja, Schiff! Der Stararchitekt Hadi Teherani hat den Bauklotz nämlich so gestaltet, dass er einem großen Dampfer ähneln wird – von Innen allerdings nur, denn ein äußerliches Schiff-Haus hat Hamburg ja schon mit dem Gruner und Jahr Verlagsgebäude.
Ob die anderen Läden in der Innenstadt schon vor Angst zittern? Wegen der Befürchtung, dass jeder nur noch in die Europa-Passage gehen wird?!

Kneipenquartett

Verspätete Weihnachtsgeschenke zu bekommen ist wunderbar – sie können an grauen Januartagen ganz besonders stark die Laune verbessern 🙂
So ging es mir jedenfalls, als ich letzte Woche von einer Freundin noch ein Päckchen mit einer Weihnachtsmann-Postkarte und einem Quartett bekam. Nicht irgendein Quartett, sondern ein „Hamburger Bar- und Kneipenquartett“ mit Thekengutscheinen für 48 verschiedene Läden. Hab schon die ersten Quartettkarten ohne Probleme eingelöst (beim Bezahlen muss man die Spielkarte abgeben, diese wird angekreuzt, damit ungültig und dann bekommt man sie zum Quartettspielen zurück). Cooles Geschenk für „Neu-Hinzugezogene“, die sich noch nicht so gut auskennen, aber auch für „Alt- Eingesessene“, die so gezwungen sind nicht immer nur in die Stammkneipen zu gehen!
Das Quartett gibt’s auch für andere Städte, wie Berlin, Düsseldorf, Köln, Leipzig, München, Frankfurt etc.

Warum es sinnvoll ist im Telefonbuch zu stehen

Mich erstaunt der Elan mancher Leute. Das ist jetzt zwar schon ein Weilchen her, aber ich hatte mal einen Anruf von einer Frau, die bei mir angerufen hat, weil sie mich im Telefonbuch gefunden hat. Nun gibt es meinen Namen etwas öfter in Hamburg, nämlich genau acht Mal – zumindest stehen so viele, die den gleichen Namen haben im Telefonbuch, ich gehe aber davon aus, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist.
Sie hat gesagt, sie hätte mich damals bei einem Scorpions-Konzert kennengelernt und hätte aber damals vergessen nach der Telefonnummer zu fragen. Sie wusste nur, dass mein Name in Hamburg wohnt und deswegen telefoniert sie jetzt alle Nummern durch.
Ich musste sie enttäuschen – ich war nie auf einem Scorpionskonzert (und werde vermutlich auch nie auf eines gehen).
Naja, es waren ja nur noch sechs weitere Nummern, die es sein konnten – sagte sie mir.
Bin gespannt, ob sie noch die richtige Scorpions-Frau mit meinem Namen gefunden hat. schon allein für solche Fälle sollte man sich ins Telefonbuch eintragen lassen!

Wer will heute noch Polaroidfotos?

Jeder, der ab und zu in der Schanze unterwegs ist, hat ihn schon mal gesehen. Er trägt eine schwarz-blau-karierte Jacke, hat schwarze Haare, ist nicht besonders groß und sein Markenzeichen ist eine Polaroidkamera. Die trägt er um den Hals. Er kommt also in eine Bar oder ein Café rein und fragt: „Foto?!“
Da fragt man sich wirklich, wie er sich mit diesem Job über Wasser halten kann. In einer Zeit in der jeder eine Digicam oder ein Photohandy hat. Ich habe ihn auch noch nie fotografieren sehen. Noch nie hat irgendjemand in der Bar sich gemeldet und wollte ein Polaroidbild geschossen bekommen. Wie also macht der das? Ich glaube, ich frage ihn das nächste Mal, wenn ich ihn sehe. Vielleicht sollte er umschulen und irgendetwas anderes anbieten? Ich habe zum Beispiel schon seit längerem keinen Blumenverkäufer mehr gesehen. Oder vielleicht gefälschte Digneruhren. Oder diese blinkenden Anstecker für an die Jacke oder den Pulli.
Aber Polaroidfotos…?

Michael Jackson in Hamburg?

Seit heute nachmittag muss ich auf Radio Hamburg ständig Michael Jackson-Songs ertragen. Und warum? Nun, angeblich soll Herr Jackson heute morgen mit einer Lufthansa-Maschine aus Richtung Frankfurt in Hamburg gelandet sein. Aber niemand weiß, wo er steckt bzw. was er überhaupt in Hamburg will.

Jedenfalls lockt Radio Hamburg nun schon mit Euros für ein Bild mit Michael Jackson. Und wenn man ihn ins gläserne Studio zerrt, bekommt man gar 20.000 Euro. Na dann…

Super Stimmung im UKE

Ich war heute im UKE (Universitäts-Klinikum Eppendorf) und da war die Hölle los. Weil natürlich wieder jeder irgendwie abgeschmiert ist – ist ja auch kein Wunder bei dem Wetter. Mein Bruder war da schon ein echter Exot, weil er sich nicht aufgrund des Wetters seine Verletzungen zugezogen hat. Der Arzt war ganz überrascht als mein Bruder ihm erzählte, dass er beim Inline-Skaten gestürzt ist.
„Bei diesem Wetter Inlineskating?“ fragt er.
„Nein, in ner Halle!“ war die Antwort.
Trotzdem bestand seine etwa 50 minütige Behandlung eigentlich aus nur etwa 10 Minuten, denn der Arzt musste ständig mit irgendwelchen anderen Ärzten telefonieren, die wiederum irgendetwas über andere Patienten fragten. Dann fehlten noch die Röntgen-Aufnahmen, die am Abend vorher gemacht wurden und so weiter. Trotzdem blieb der Arzt ganz freundlich und hat sich sogar für die andauernden Unterbrechungen entschuldigt.
Auch das andere Personal war unheimlich freundlich. Ein Lob an das UKE! Weiter so.

Senioren-Supermarkt

Neulich habe ich im Fernsehen einen Beitrag über einen Senioren Supermarkt gehört. Kann mich nicht mehr erinnern, wo das war, aber ist auch nicht so wichtig. Viel wichtiger finde ich, dass es das auch in Hamburg gibt. Oder vielleicht gibt es das ja schon und ich kenne es nur nicht.
Das Prinzip ist ganz einfach. Dort werden nur Leute, die ein gewisses Alter erreicht haben eingestellt. Sagen wir mal mindestens 40, oder gleich mindestens 50. So bekommen die Menschen, die ihren Job verloren haben und keiner sie einstellen will, weil sie ganz einfach zu alt sind, auch noch mal eine Chance. Außerdem könnte ich mir vorstellen, die Mitarbeiter in diesem Beitrag machten alle einen ganz entspannten und zufriedenen Eintrug und waren so dankbar für dieses Prinzip. Und die Kunden fanden „die Atmosphäre auch ganz super“.
Mir ist klar, dass die im Fernsehen natürlich nur gute Kommentare der Befragten gezeigt haben, aber mich hat das trotzdem überzeugt. Die sind bestimmt netter, als so mancher junger Mitarbeiter, weil sie den Job auch wirklich machen wollen.
Ich würde den Supermarkt auf jeden Fall unterstützen und allen anderen, denen ich von dem Senioren-Supermarkt erzählt habe, hat die Idee auch gefallen.
Los Hamburg, mach was!

Wasserratten-Sport

Eine Freundin hat mir gerade von ihrem neuen Sport erzählt: Unterwasser-Rugby. Hört sich verrückt an –ihr macht es Spaß. Zum UWR zieht man dann nicht seinen Lieblingsbikini an, sondern hat ein richtiges Trikot (einfarbige Badehosen und Badeanzüge – damit man sein Team schneller erkennen kann) und dazu natürlich Taucherbrille, Schnorchel und Flossen. Die Gegner können von rechts, links, unten und oben kommen – das Schwimmbecken ist eben ein dreidimensionales Spielfeld. Ganz schön kompliziert hört sich das an, aber mal was neues!

Bei manchen Musikvideos muss ich mich fast übergeben

Für Musikvideos sollten Richtlinien herausgegeben werden! Was man da teilweise zu sehen bekommt ist echt schädlich für die Augen. Welcher Musikvideo-Macher kann denn so ein Kitsch auf sich sitzen lassen?
Hier meine persönliche Geht-Gar-Nicht Liste:
– Pferd am Strand. Der Reiter oder die Reiterin ist meistens der Interpret des Songs und singt natürlich mit. Die Farbe des Pferdes spielt dabei keine Rolle. Pferd am Strand an sich gehört verboten.
– Klavier auf einem Felsen. In der Regel wird es vom Interpreten gespielt – oder er/sie tut so als ob er/sie Klavier spielen könnten.
– Männer, die weiße Hemden tragen. Es spielt keine Rolle, ob das Hemd offen, geschlossen oder halboffen getragen wird. Ich will das Boyband Image nicht mehr sehen.
– Regen in Musikvideos. Gerne auch in Kombination mit den ersten drei genannten No-No’s. Das gleiche gilt auch für Angezogen unter Dusche zu stehen.
– Sänger oder Sängerinnen, die mit Tieren spielen, besonders Hunde werden hier gerne genommen.

Ich will betonen, dass es auch richtig gute Musikvideos gibt – aber oben genanntes kann ich mir echt nicht mehr ansehen.

Fallt nicht auf die Sonne rein

Vielleicht können die Hamburger sich doch noch auf das Zufrieren der Alster freuen. Bei diesen Temperaturen wundert mich gar nichts mehr.
Heute habe ich ernsthaft geglaubt, dass meine Nasenspitze gefroren ist. Was macht man denn in so einem Fall? Kann überhaupt die Nasenspitze gefrieren, absterben und abfallen und der Rest der Nase bleibt noch dran? Ich schätze mal, wenn das bei einem kleinen Zehen funktionieren kann, stellt das für eine Nasenspitze auch kein Problem dar, oder?
Es sind trotz der Minusgrade noch recht viele Leute unterwegs. Ist ja auch klar, dass die irgendwie nach hause kommen müssen. Ich beobachte aber, dass das Zuspätkommen zu Verabredungen im Moment kein Spaß ist, wenn der Treffpunkt im Freien ist.
„Ich dachte, du stehst vor dem anderen H&M“, entschuldigt sich ein Mann, der auf eine Frau zukommt, die vor dem H&M steht.
„Wie kommst du denn auf diese blöde Idee? Wir haben uns doch noch nie vor einem anderen H&M getroffen als vor diesem hier!“
Sie wirkte gereizt und ihm ist anscheinend das Gedächtnis zugefroren.
Ich sag’s euch: Fallt nicht auf den Sonnenschein rein! Der verschleiert die Tatsachen. Oder: Verabredet euch gleich irgendwo drinnen.

Soap Opera

Dieser Begriff ist jedem geläufig, alle wissen was für Fernsehsendungen damit gemeint sind – doch keiner weiß so genau, woher das Wort eigentlich kommt. O.k., man soll ja nicht von sich auf andere schließen, aber ich wusste es bis vor kurzem noch nicht und hatte mir auch nie so viele Gedanken darüber gemacht. Soap = Seife, soweit kam ich auch. Brainstorming “Seife” ergibt: Glitschig, weiß, duftend, sauber, nass, rund, flüssig, fest, desinfizierend, etc. Doch wo ist der Zusammenhang zu Gute Zeiten, schlechte Zeiten oder zu Unter Uns??? So direkt auf den Inhalt bezogen gibt es den gar nicht (trotz der teilweise glitschigen Schauspieler). Der Ausdruck „Soap Opera“ (auch Endlosserien genannt) stammt aus den USA, wo nämlich viele dieser melodramatischen Serien von Waschmittelherstellern möglichst billig finanziert wurden.

Zeitung über Slalom

Gestern haben mir zwei kleine Kinder eine „Zeitung“ verkaufen wollen. Die Zeitung bestand aus einem weißen Din A4 Blatt, auf das etwas gezeichnet war. Die Zeitung sollte 10 Cent kosten.
Ich habe gefragt, um was es denn in der Zeitung ginge?
Darauf sagte das Mädchen: „Schlalom“.
Ich verstand nicht so recht, aber als ich dann auf das Papier schaute, wurde mir klar, was sie meinte. Die Kleine hatte leider einen kleinen Sprachfehler – oder vielleicht hatte sie es auch einfach nur falsch beigebracht bekommen. Sie meinte: „Slalom“!
Auf dem Blatt waren zwei Mal vier Dreiecke gezeichnet um die sich eine Linie schlängelte. Das war Slalom! Auf dem zweiten Blatt war sogar ein kleiner Fehler unterlaufen, aber das machte die Zeitung ja nur viel authentischer.
Gesagt getan – gekauft. „Ich habe aber nur ein 20-Cent-Stück“, sagte ich den beiden.
Der kleine Junge sagte: „Das macht nichts, wir können wechseln!“
Daraufhin das Mädchen: „Nein, wir haben doch gar kein Wechselgeld!“
Zugegeben, wirtschaften kann sie – da spielt der Sprachfehler auch keine Rolle mehr. Ich hab die Zeitung dann trotzdem gekauft und die zwei haben mir noch gesagt, dass ich deren „zweite Kundin“ an diesem Tag sei.

Seniorenstudenten vers. Juniorstudenten

Diese emsigen Seniorenstudenten! Und das in Zeiten von Internet, wo es so einfach ist, das Selbststudium unbeobachtet in den eigenen vier Wänden durchzuziehen. Keiner bekommt was mit und irgendwann geht der Senior wieder raus aus seinem Rentnerhäuschen und kann Italienisch sprechen, weiß alles über die Antike oder zitiert die großen und kleinen Philosophen. Das geht’s nur um Spaß und Selbstbeschäftigung – zum Glück plant keiner der Seniorenstudenten den Juniorstudenten die sowieso schon raren Archäologen, Architekten oder Altorientalistik Arbeitsplätze wegzuschnappen.
Wir waren heute im Philo-Turm um eine Freundin nach ihrer Magisterklausur in Empfang zu nehmen. Ausgestattet mit Sekt und Plastikbechern mussten wir uns aber von einem Seniorenstudenten sagen lassen: „Sauft ihr schon wieder?“
Der kannte uns gar nicht! Und immerhin war es ja auch schon 13:30 Uhr. Der hätte uns mal gestern hören sollen, da hat das gleiche Komitee mich nämlich nach einer Klausur abgeholt – und das war schon um 9:45 Uhr! Da kann man gegen 13:30 Uhr doch wirklich nichts sagen. Ist doch ne voll humane Zeit.
Prost.

Russisches Frostschutzmittel

Eiseskälte in Moskau. Alle frieren und hoffen auf einen schnellen Temperaturumschwung –auch die Elefanten. Die werden nämlich im Moskauer Zoo mit Wodka versorgt, die Mischung liegt bei 3 Liter pro Eimer. Fragt sich nur, mit was gemischt wird, O-Saft? Bitter Lemon?
Die Kältewelle kommt auch zu uns rüber und am Montag soll die Höchsttemperatur in Hamburg bei nur –5°C, die Tiefsttemperatur bei –8°C liegen…nicht zu vergleichen mit den –20°C in Moskau, aber trotzdem ganz schön ungemütlich.

Ich falle.

Liebe Bürger von Hamburg, kommt eurer Streupflicht nach! So hat man es auch im Radio durchgesagt. Schnee ist super – so lange es Schnee bleibt und sich nicht in Matsch und danach in Matscheis umwandelt. Gestern Abend auf dem Nachhauseweg bin ich abgeschmiert. Meine Turnschuhe haben zugegebenermaßen auch kein gutes Profil, aber wann will ja auch nicht nur noch mit den rutschfesten Wanderschuhen rumlaufen. Also Frauen wollen das zumindest nicht, Männern ist es wahrscheinlich egal, „Hauptsache ich lege mich nicht auf die Fresse!“
Auf meinem Nachhauseweg bin ich auch noch an einer Polizeiwache vorbeigelaufen, vor der gerade ein Polizist stand. Der muss gedacht haben, dass ich total betrunken bin, denn ich bin nur so hin- und hergerutscht. Die Schuhe sind Schuld – nicht ich!
Deshalb: Ich weiß zwar nicht, wer in Wohnblocks für das Streuen zuständig ist, aber falls sich einer hierdurch angesprochen fühlt: Bitte streut.
Danke übrigens an die netten HVV-Männer, die gestern Nacht um 00:30 Uhr an den U-Bahnstationen noch gestreut haben.
Ich nehme mir demnächst meine alten Spikes mit. Die sind ja auch schön leicht, die kann man ganz gut in einer etwas größeren Handtasche transportieren. So, dann kann mir nichts mehr passieren. Wär doch gelacht, Winter!

Blauer Frack & gelbe Weste

Das ist Werther. Goethes Werther. Ein toller Briefroman, sehr bewegend. Ich hab schon mal ein Theaterstück in Hannover gesehen, das war ganz toll umgesetzt. Nach der Aufführung war einem komisch ums Herz und ich war nicht unbedingt in Partylaune, aber nachdenklich und ergriffen. Übrings war Werther auch das Lieblingsbuch von Napoleon Bonaparte.
An diesem Samstag hat „Die Leiden des jungen Werther“ um 19.30h Premiere im Schauspielhaus.

Die Penner-Dusche

Ich bin schockiert! Heute auf der Arbeit hat mir ein andere „studentische Aushilfskraft“ folgendes erzählt: Vorm P&C in der Innenstadt, also vor dem Eingang, um genau zu sein, gibt es eine „Penner-Dusche“ – so hat er das gesagt.
Ich, ahnungslos wie ich war, habe als erstes vermutet, dass es sich hierbei um einen Ort handelt, wo sich die Obdachlosen waschen können. Mich hat natürlich schon gewundert, wieso sich dieser Platz ausgerechnet auf der Mönckebergstraße vorm P&C befinden soll und wenn, wäre mir das ja bestimmt auch schon mal aufgefallen.
Nein, dabei handelt es sich um folgendes: Die Eingänge, in denen nachts die Obdachlosen einen trockenen Unterschlupf suchen würden, sind alles andere als trocken und „sicher“. So etwa alle zwei Stunden, sagt er, sprüht dort Wasser raus, etwa wie in einer Waschanlage. Der Eingang wird nass gesprüht und alles was sich darin befindet auch. Und weil er das selbst nicht glauben konnte, hat er seinen Mitbewohner gefragt – eine todsichere Quelle, weil der nämlich bei P&C arbeitet! Er hat es bestätigt.
Das ist doch echt eine Sauerei. Ich hoffe nur, dass sich das bei den Obdachlosen schnell herumgesprochen hat und keiner mehr in die „Falle“ getappt ist. Vor allem jetzt nicht – im Winter. Da müssten die ja eigentlich Frostschutzmittel nehmen, damit es nicht gefriert?!
Naja, selbst gesehen habe ich es nicht, aber wenn das wirklich stimmt, finde ich das echt krass.
Ich habe ja auch mal gehört, dass am Hauptbahnhof nur deshalb klassische Musik gespielt wird, damit sich die Obdachlosen dort nicht aufhalten, weil ihnen das „Gedudel“ auf die Nerven geht.
Da ist klassische Musik von beiden Übeln noch die weitaus freundlichere Variante.

Das Groupietum

Was ist eigentlich ein Groupie? Und ab wann ist man ein Groupie? Ist es schlimm ein Groupie zu sein oder kann man stolz darauf sein? Irgendwie benutzt man „Groupie“ ja nur im Zusammenhang mit Mädchen. Oder gibt es auch männliche Groupies? Männliche Groupies sind bestimmt peinlich, weibliche auch? Wenn man mal im Lexikon nachschlägt was “Groupie“ bedeutet, kommt einem die Vermutung nahe, dass es sich bei dieser Menschenart um ziemlich durchgeknallte Fans handelt. Immerhin gelten Groupies nicht als Stalker, denn sie werden in den meisten Fällen ja erwünscht! Klar, was wäre eine Boy-Group auch ohne kreischende Mädels in der ersten Reihe? Hier sind einige Kriterien, an denen man feststellen kann, ob man eventuell auch ein Groupie ist:
– wenn man ein Idol anhimmelt
– wenn man seine sexuelle Aufmerksamkeit einem Star aus der Rockszene widmet
– wenn man mit seinem Verhalten weit über das eines „normalen“ Fans hinausgeht
– wenn man mit seinen Stars mitreist
– wenn man sich deren Lebensweise abguckt (Sex, Drugs and Rock’n’Roll)
Aber die Hoffnung von Groupies ihren Helden näher zukommen wird meist bitter enttäuscht, denn diese rockigen Berühmtheiten gehen nur selten eine Ehe mit ihnen ein – sagt das Lexikon. Aber wer denkt denn bitte schön ans Heiraten, wenn einem ein Rockstar im Kopf rumspukt?

Wieso WISO?

Ich wünschte, ich würde WISO gucken! Ich höre (nicht sehe!) immer nur zufällig WISO, wenn ich bei meinen Eltern bin. Dann laufe ich gerade zufällig ins Wohnzimmer, um mir was zu trinken einzuschenken oder sonst irgendetwas zu holen und höre einen tollen Satz. Klar, sie schauen mal wieder WISO.
Ich denk so: „Ey, die geben da ja echt super Tipps. Das hab ich mich auch schon gefragt!“
So. Zeitsprung: Jetzt. Ich sehe wieder unseren Teppich, der wirklich aussieht „wie sau“ und frage mich, ob das nicht zufällig die Angelegenheit des Vermieters ist, weil der ja schließlich schon drin war, bevor wir eingezogen sind.
Im Bad fängt es jetzt auch wieder an zu schimmeln, weil man ja im Winter nicht so gut lüften kann. Ist das die Angelegenheit vom Vermieter oder von meiner Mitbewohnerin und mir? Beziehungsweise dann wäre es automatisch eine Angelegenheit von unseren Freunden oder Eltern, denn ich weiß nicht, was man da am besten macht.
Ich bin mir sicher, dass dieses Thema schon rundum mit allen Lücken, Ecken, Kanten, Vorteilen, Nachteilen und Hintertürchen bei WISO besprochen wurde. Ich geh mal auf die WISO-Homepage… Irgendwann…

Kekse für Obdachlosen

Wenn man so etwas sieht, bekommt man ja schon ein schlechtes Gewissen: Ich habe heute eine Frau auf der Mönckebergstraße gesehen, die einem Obdachlosen, der an der Seite saß und gebettelt hat, eine Metalldose gab. Sie hat gesagt, dass dort selbstgebackene Plätzchen drin seien und dass er sie behalten dürfe.
Wenn man sowieso gerade schon Plätzchen, Muffins oder einen Kuchen backt könnte man ohne Probleme ein paar mehr machen und sie an Obdachlose verteilen. Das wäre gar kein großer Aufwand – und trotzdem machen es nur die wenigsten. Vielleicht das das Problem auch ein anderes, zumindest wäre dies meines: Auf der Mönckebergstraße bzw. in der Innenstadt sitzen nicht gerade wenige Obdachlose – für welchen soll man sich denn dann entscheiden? Und ist das schlechte Gewissen denn nicht noch größer, wenn man dann die anderen sieht, die nichts abbekommen haben?
Auf jeden Fall finde ich das ganz super, dass diese Frau wirklich das gemacht hat, woran zwar viele denken, es aber dann in den meisten Fällen doch nicht umsetzen.

David Copperfield

Der Meister der Illusion ist bereits durch die Chinesische Mauer gegangen, hat Flugzeuge und sogar die Freiheitsstatue verschwinden lassen. In seiner neuen Show wird David Copperfield unter anderem durch Stahl schwimmen.

Am 15.10.2006 ist er zu Gast in der Color Line Arena.

Öko-Discount in Winterhude

Letzten Donnerstag hat in Winterhude so ein Öko-Discount aufgemacht – ziemlich groß ist dieses Ding. Das tolle an den ersten drei Eröffnungstagen war, dass es total viel zum probieren gab: Obst, Brotaufstriche, Wurst, Brot, Paella usw. Dazu gabs auch noch einen Clown, der sich um die Kinder – und die „jung-gebliebenen“ Erwachsenen gekümmert hat. Grundsätzlich kam mir der Laden jetzt nicht unerhört günstig vor, aber ich habe auch keine Erfahrung in Sachen Öko- bzw. Bio-Essen.
Ein schwerwiegender Nachteil war aber, und ich hoffe wirklich dass sich das noch ändert, dass es nur zwei Kassen gibt und seltsamerweise hat das dort ewig gedauert. Das ist wirklich ein Grund dort nicht hinzugehen, wenn das so bleibt. Allerdings muss man auch dazu sagen: falls es auch so voll bleibt. Denn logischerweise war am Samstag Hochbetrieb.

Wahrsager sagt WM-Gewinner voraus

Ich habe gestern ein Gespräch verfolgt von drei Typen, die vor mir gingen. Sie haben über die WM geredet. Sie haben darüber spekuliert, wer die WM gewinnt. Der eine meinte, dass er einen Wahrsager neulich im Fernsehen gesehen hätte, der vorausgesagt hat, dass auf jeden Fall ein europäisches Land gewinnen wird. Da kann man mal sehen: Die Männer, die sonst Wahrsager für Scharlatane halten, berufen sich auf einmal auf dieselben – sobald es um Fußball geht. Unglaublich.
Trotzdem: Das ist ja wirklich super, Herr Wahrsager. Damit kann man ja richtig viel anfangen! Aber meinetwegen kann die ganze Bevölkerung da ruhig dran glauben – ich Wette Wahrsager auf anderen Kontinenten haben ihren Kontinent als Gewinner prophezeit.
Auf jeden Fall habe ich noch von keinem gehört, der glaubt, dass Deutschland gewinnt. Ich bin echt kein Profi, aber ist das denn so unwahrscheinlich? Ich finde, wir sollten unserem Deutschen Team ruhig mal ein bisschen mehr Vertrauen schenken. Alles ist möglich.
Ole, ole, ole, ole – wir sind die Champions ole!

Karaoke…maybe?

Wer noch nicht weiß, was er dieses Wochenende anstellen soll, dem empfehle ich die „Alternativlösung für eigentlich immer“: Karaoke! Um genauer zu sein: Thai Oase auf der Großen Freiheit.
Da muss man keine Angst haben, dass dort nur ausgebildete Sänger ihre Künste zum Besten geben. Dort singt wirklich jeder, alles. Und keinem ist etwas peinlich. Es könnte allerdings sein, dass der „Karaoke-Leiter“ einen Song ganz miserabel vorgetragen findet und dann das Maschinengewehr einsetzt. Das Maschinengewehr sind eben Maschinengewehr-Ratter-Geräusche, die er dann mitten im Lied loslässt. Aber selbst das kann man überstehen.
Ich warne jeden vor Michael Jackson. Man denkt zwar, man kennt „Billy Jean“ in- und auswendig, das ist aber verflucht schnell – zu schnell für den ungeübten Karaoke-Anfänger. Für den empfehle ich eher eine Ballade – die sind zwar in der Regel nicht so witzig, aber einfacher zu singen.
Der Laden ist am Wochenende super voll, deswegen schnappt man sich am besten gleich wenn man reinkommt eine Liedkarte und gibt sein Zettelchen ab. Meistens dauert es dann immer noch mindestens eine halbe Stunde bis der gewählte Song kommt. Vorsicht auch bei allzu beliebten Liedern, die unter Umständen auch gerade in den Charts sind. Die haben dann nämlich mehrere gewählt und auf der Bühne gibt es Zoff, weil jeder das Lied für sich beansprucht.
Nein, man muss nicht unbedingt betrunken sein, um dort zu singen. Aber: die meisten sind’s! 🙂

Freitag, der 13.

Na, schon was schiefgegangen? Oder noch gar nicht bemerkt, dass mal wieder der Pechfreitag ist? Auf jeden Fall kann man alles Blöde was am heutigen Tag so passiert besser erklären, als an anderen Tagen: Jene Bahn – die man genau verpasst hat, der Teller – der einem runterfällt, der Handy-Akku – der genau beim Telefonieren seinen Geist aufgibt usw. Endlich ist mal einer da, dem man die ganze Schuld zuschieben kann! Der arme Freitag…
Warum gibt es eigentlich keinen Glücksfreitag? Vielleicht weil Freitage ja normalerweise schon sehr glücklich machen, da einem alle „ein schönes Wochenende“ wünschen, da man abends gut feiern gehen kann und da der nächste Montag noch relativ weit entfernt ist.
Warum das mit der „13“ und dem „Freitag“ so schlecht läuft? Das ist uralter Aberglaube. Im Volksmund wird die Dreizehn als das „Dutzend des Teufels“ betrachtet und der Freitag ist der Todestag Christi, ein Unglückstag also. Das ist aber nur eine von vielen Erklärungen…

Die Kirche nebenan

Viele Leute, die das erste Mal bei mir sind und pünktlich zur vollen Stunde die Glocken der Kirche nebenan läuten hören, finden das nervig.
Ich glaube, ich höre das schon gar nicht mehr. Aber wenn ich es mal bewusst hören sollte, wie gerade eben, finde ich es irgendwie schön.
Es hat etwas vertrauensvolles, obwohl ich nicht großartig religiös bin. Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob die Glocken nachts auch läuten – eigentlich würde es mich wundern, wenn nicht. Auf jeden Fall bin ich noch nie deswegen wach geworden. Und meine Besucher haben sich auch noch nie beschwert, so von wegen: „Das Geläute war ja unerträglich und hat mich zu jeder Stunde wieder aus dem Schlaf gerissen!“
Ich frage mich, ob das ein Wohnungskriterium ist. Ich meine für Menschen, die eine neue Wohnung suchen und dann auf einmal Glocken hören. Wäre das ein Grund dort nicht oder gerade dort einzuziehen?
Naja, wahrscheinlich spielt das bei der Wohnungssituation in Hamburg gar keine Rolle und man ist einfach nur froh, wenn man etwas findet, was einigermaßen seinen Wünschen entspricht – Glocken hin oder her.

Laptop-Reinigung?

Gibt es eigentlich so was wie eine Laptop-Reinigung? Wenn ich mir meinen Laptop – er heißt Vincent – nämlich so betrachte, hätte er das bitter nötig.
Da gibt es Kaffeeflecken, Staub, Krümel, Aufkleber-Reste (von Aufklebern, die ich mal ganz cool fand, dann aber ganz schnell uncool und die dann solche blöden Reste hinterlassen haben) und Zahnpastaspritzer – ja, manchmal putze ich die Zähne während ich Emails lese! Ich frage mich, ob ich besser mit dem Ding umgehen würde, wenn ich einen Mac hätte (oder besser: ibook?!). Denn bei allen Mac-Menschen sehen die Dinger immer noch so schön aus. Auch eine Freundin von mir hat immer noch nicht die Schutzfolie abgenommen – und die hat ihren jetzt schon über ein halbes Jahr. Die sehen ja sowieso schon viel schöner aus, das gebe ich ganz offen zu. Aber wie hält sich bei den weißen Äpfelchen die Schönheit?
Unglücklicherweise bin ich mit Elektrogeräten noch nie sehr sorgsam umgegangen. Und das liegt nicht daran, dass ich sie nicht selbst bezahlt hätte. Alles aus eigener Tasche! Aber trotzdem: Ich komme mir seltsam dabei vor ein Elektrogerät zu pflegen. Nein, ich habe kein Auto und wenn ich eins hätte, würde ich das wahrscheinlich auch nicht putzen.
Dafür pflege ich Kontakte – mit echten Lebewesen. Indem ich meinem Laptop einen Namen gegeben habe – Vincent, wie oben erwähnt – wollte ich die Elektronik-Leblos-Barriere umgehen und ihn etwas menschlicher machen. So richtig hat das aber nicht gewirkt. Ich bekomme ein ganz schlechtes Gewissen. Ich such jetzt gleich mal ein paar neue Aufkleber und sauge die Tastatur aus.

Grüne Männchen in Hamburg

Dass einige Amerikaner nicht so die Ahnung von Deutschland – oder Europa – haben, ist ja Allgemein bekannt. Fragen wie „Wie sind die Öffnungszeiten vom Schwarzwald?“ oder „Mit was heizt ihr?“ überraschen einen nicht mehr. In Berlin steht die Mauer immer noch, auf der Autobahn darf man immer so viel fahren wie man will und Heidelberg ist die Stadt in Deutschland, die man bei einem Besuch auf keinen Fall verpassen sollte.
Letzten Sommer hatte ein Freund eine Amerikanerin zu Besuch in Hamburg. An der Hamburger Geschichte war sie nicht gerade interessiert, sondern mehr daran, wo man gut Shoppen könne. Na gut, muss ja auch nicht immer sein. Sie tat sich halt ein bisschen schwer mit Geschichte.
Auf einmal fragte sie dann aber: „Wieso sind alle Männer grün?“ Mit diesem Satz konnten wir verständlicherweise so erstmal nichts anfangen.
Sie erklärte weiter: „Die Statuen meine ich!“
Auch das half uns nicht sehr viel weiter. Bis es uns auf einmal wie Schuppen von den Augen fiel, als sie uns ein Dach zeigte. Sie wunderte sich, warum die Hamburger ihre Statuen in der Farbe grün aufstellten.
Das gute Mädchen hatte wohl noch nie Kupfer gesehen und wie es sich nach einiger Zeit grün verfärbt. Als wir ihr das erklärten, fand sie das aber immer noch komisch und wunderte sich, dass man dann überhaupt Kupfer verwendet, wo man ja wisse dass es sich irgendwann verfärbt.
Tsss….Amis!?

Verwählt

Es war noch nicht einmal sieben Uhr morgens. Das Telefon klingelt, kein Traum. Scheiße. Ich hab noch gar keine Stimme, stehe aber auf und stelle mich vor das Telefon, warte und will nicht wirklich abheben. Endlich aufgelegt, Entscheidung abgenommen. Einschlafen kann ich jetzt nicht mehr, dabei war es gestern Abend so spät geworden und mein Wecker hätte heute erst um 10Uhr geklingelt. Wer war der Anrufer wohl? Etwas Wichtiges? Oder nur die Marktforschung, die wissen will, welches Radio ich morgens am liebsten höre? Vielleicht hätte ich aber doch drangehen sollen? Weiter komme ich mit meinen Gedanken nicht, denn das Telefon klingelt ein zweites Mal. Jetzt nehme ich, keine Rücksicht auf meine verschlafene Stimme, ab und bringe ein knappes „Ja“ heraus. Am anderen Ende kurzes Schweigen, dann: „Hallo. Hier ist Frau Schneider“. Von mir kommt wieder nur ein „Ja“. Weiter sagt die Anruferin, dass sie die Mutter von Carsten sei. Von mir ein „Aha“ und in Gedanken gehe ich alle Carsten durch, die ich kenne. Ich scheine nicht entsprechend zu reagieren, denn die Frau fragt als nächstes: „Sind Sie gar nicht die Schwimmlehrerin?“
Verwählt. Das war es dann wohl mit dem erholsamen Schlaf für heute.

Tropf, tropf…

Der Wasserhahn. Irrtum – bei mir ist es gerade das Abflussrohr vom Spülbecken. Ich merkte es gestern Abend, als ich beim Abwaschen plötzlich im Nassen stand. Es ist auch kein wirkliches „Tropfen“ mehr, man könnte es ehrlich gesagt schon eher „Fließen“ nennen…
Seitdem ist nicht viel passiert, der Abwasch stapelt sich jetzt in der Küche und wird in dringenden Notfällen im Badezimmer erledigt. Der Küchenboden ist mit alten Handtüchern ausgelegt und für den Notfall steht ein Eimer unter dem Abflussrohr. Die Telefonnummer vom Hausmeister hab ich verlegt und ich frag mich nur, warum mal wieder alles auf einmal kommen muss…