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23
Dez '05

KING KONG

Ich hab ihn gesehen! Da hat sich der Herr Jackson wieder mal richtig ins Zeug gelegt. Ich muss mir unbedingt mal bei nächster Gelegenheit seine alten Splatter-Filme ansehen. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie der jemals auf computergesteuerte Effekte verzichtet hat. Wer sich auf einen Affen-Film einstellt, wird enttäuscht, denn in der ersten Hälfte taucht King Kong gar nicht auf. Ich hab auch einige Zuschauer sagen hören, dass sie die erste Hälfte ganz schön langweilig fanden – Titanic-Fans werden sich dagegen freuen.
Dafür geht’s danach aber richtig rund. Die Schiffsbesatzung, die auf die King Kong-Insel stößt muss vor den widerlichsten Kreaturen flüchten. Dinosaurier gibt es zum Beispiel – die tragen dazu bei, dass man an einigen Stellen vergisst, dass es hier in King Kong ist und nicht in Jurassic Park. Da gibt es so eine Langhals-Dinosaurier-Szene, die stark an ein Jump-and-Run-Spiel erinnert.
Die Grundstory ist natürlich die gleiche geblieben – alles nur viel bombastischer und effektreicher. Der Affe bewegt sich nicht mehr so steif, sondern ist richtig geschmeidig in seinen Bewegungen. Naomi Watts (wer noch nicht Mullholland Drive gesehen hat, unbedingt anschauen!) ist wie immer ganz toll und bezaubernd, Adrian Brodey ist natürlich der Traum schlechthin und King Kong ist ein sympathischer, verliebter Hitzkopf.