Parkplatzsuche im Karolinenviertel: Schon mehrmals um den Block gefahren, leicht ungeduldig und bereit die „nächstbeste Lücke“ zu nehmen, um endlich loszushoppen.
Ok, der Parkplatz war vielleicht wirklich etwas klein, aber für zwei Paar Frauenaugen hatte er die perfekte Größe. Mehr oder weniger jedenfalls: Hin zurück, noch mal raus, wieder rein…
Und dann kam auch noch ein männlicher, sehr interessierter Zuschauer, der uns kritisch beobachtete. Gleich sagt er bestimmt :
„So können Sie hier aber nicht stehen bleiben!“ – dachten wir.
Manchmal schätzt man die Menschen doch ganz falsch ein, denn anstatt zu meckern, sagte er nett und hilfsbereit, dass wir in dieser Position unseren Felgen schaden und was weiß ich noch kaputt machen würden. Er lenkte uns noch ganz geduldig in die Parklücke und wünschte uns einen schönen Tag.
Freundlich sein tut so gut!
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Der Winter kommt, man kann es selber nur zu gut an eingefrorenen Fingern und beschlagenen Brillengläsern merken. Aber auch die Bäume (250.000 Stück an Hamburgs Straßen) reagieren auf die ungemütlichen Temperaturen und verlieren all ihre Blätter. Nicht ganz ungefährlich, wie ich hinter der Kennedy-Brücke (rechte Straßenseite Richtung Berliner Tor) feststellen musste… hier ist es echt ein Glück, wenn man es mit dem Fahrrad auf der Laub-Rutschbahn schafft „im Sattel“ zu bleiben. Stadtreinigung, wo bist du???
Ehrlich gesagt, ist mir noch nie ein netter HVV-Mitarbeiter begegnet. Das klingt zwar gemein, aber es ist die Wahrheit. Bei denen hat man immer den Eindruck, dass die ihren Job so richtig kacke finden. Das Schlimme ist: Deren Laune steckt an!
Ich bin echt fröhlich neulich in den Bus eingestiegen. Hatte meinen Ipod im Ohr und hab mitgesungen. Ich habe vor lauter glücklich sein, gar nicht darauf geachtet, welche Nummer der Bus hatte, weil an dieser Haltestelle auch nur ein EINZIGER abfährt – in der Regel. Ausgerechnet an meinem Glückstag war das aber nicht der Fall. Irgendein „nur zum Ausstieg“ Bus hatte sich dorthin verirrt, wo ich an diesem Moment pfeifend einstieg. Es war schon komisch die einzige zu sein, die einsteigt, aber kann ja mal vorkommen. Als ich dann doch den Busfahrer fragte, warum er nicht losfährt, hat er gesagt, ich solle mal gucken, was draußen am Bus dran steht. „Ist das nicht die Nummer 6?“ hab ich gefragt. Er sagte, dass ich draußen gucken solle und er glaube nicht. Als ich dann raus bin, hat er direkt die Tür zu gemacht und ist weggefahren. Das mag jetzt vielleicht gar nicht so schlimm klingen, ich fand das aber trotzdem arschig von ihm. Er hätte doch einfach sagen können: „Du hast dich verirrt, das ist Bus Nr. Soundso, der lässt hier nur die Leute raus.
Ich schreibe sofort, falls ich mal einem netten, fröhlichen, lustigen Busfahrer oder Bahnkontrolleur begegne. Ich glaube ja an das Gute in der HVV…


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