Archiv für den Monat: November 2005

Hamburger Hunde

Im Karoviertel gibt es den Fußball-Hund. Der hat immer einen Ball dabei und kann richtig trippeln – das sieht echt scharf aus! Habe gehört, dass er ein Mal im Jahr einen neuen Ball geschenkt bekommt, weil der alte sich ja schon ganz schön abnutzt, wenn er den immer dabei hat. Wenn der Hund stehen bleiben muss, zum Beispiel vor einer Straße, setzt er die eine Pfote auf den Ball, damit der ihm nicht wegrollt. Das ist echt urkomisch.
Der zweite witzige Hund ist mir auf dem Weg zur Arbeit begegnet. Der ist immer ohne Leine ein paar Meter vor seinem Herrchen gelaufen. Wenn die Ampel an der nächsten Straße rot war, ist er brav stehen geblieben, war sie grün, ist er weitergelaufen. Ich habe die Besitzerin mal gefragt: Der kennt die Ampel!
Ich frage mich, wann mir der erste Hund in einer Bar begegnet, der auf einem Barhocker sitzen kann. :-)

Lotto King Karl Radio Werbung

Die ist ja so cool. Die Radio Werbung mit Lotto King Karl für irgend so eine Autovermietungsgesellschaft. Der verarscht – ich meine, greift alle Klischees auf, über bestimmte Hamburger-Viertel. Ich kenne bisher nur die Werbung, in der es um die Schanze und um Altona geht. Es soll aber noch mindestens eine weitere geben. Die sind echt komisch. Die Werbung in der Schanze geht ungefähr so los: „Fragt mich doch so ne Pilotenbrille in der Schanze, ob ich Lotto King Karl bin…“
In Altona macht er sich über die Alternativen lustig, die ihn fragen, ob er das okay fände, dass er mit seinem Auto 5mm auf dem Bürgersteig steht.
Radiowerbung könnte so gut sein – leider wird man aber meistens von Radio-Werbungs-Müll zugedröhnt. Jetzt vor Weihnachten ist es besonders schlimm.

Mac-Meeting

Da nur ca. 5% der Computerbesitzer einen Apple-Mac haben, kann man als „Mac-Typ“ bei Problemen nicht mal einfach seinen Nachbarn zur Hilfe holen, weil dieser nämlich möglicherweise ein „Windows-Typ“ ist und keine Ahnung von gar nichts hat. Tja und nun?
In Hamburg gibt es jetzt ein Mac-Treffen, wo man in gemütlicher Atmosphäre zum Informations-, Problem- und Lösungsaustausch mit Gleichgesinnten diskutieren kann…
Findet jeden 2.Samstag jeden Monats ab 18h statt und kostet auch nichts!

Wohnungssuche

Ein Grund nicht nach Hamburg zu ziehen ist die Wohnungssuche! Das trifft natürlich nicht für jeden zu. Ist man Student, sucht eine WG-geeignete Wohnung zwischen 250 und 300 Euro in den Vierteln Schanze, Altona/Ottensen, Eimsbüttel, Eppendorf, Winterhude oder St. Pauli kann man sich auf eine ätzende Wohnungssuchprozedur einstellen.
In der Regel drängt man sich zu den Hauptzeiten, das heißt vor Semesterbeginn, im Schnitt mit so etwa 30 anderen Interessenten in der Wohnung rum und versucht den Makler zu bequatschen. Makler? – ja! Es bleibt einem ja nix anderes mehr übrig!
Ich habe damals den Makler mit meiner Mitbewohnerin so vollgeschleimt, dass er uns schließlich die Wohnung gegeben hat. Ich würde ja schon gerne mal wieder umziehen, aber ich habe echt keinen Bock auf die leidige Suche. Deswegen warte ich bis mir eine Wohnung zufällig in die Hände fällt. Aber Suchen, nein danke!

Berlin zickt rum

Na, da zeigt sich doch mal wieder, dass gerne mal mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird. Nachdem in Hamburg unser Bürgermeister von Beust jetzt wahrscheinlich mit einem breiten Grinsen durch die Gegend läuft, ist der Berliner Bürgermeister Wowereit ziemlich verschnupft. Dieses allerdings nicht, weil er eine Grippe hat, sondern weil die Deutsche Bahn offenbar einen Umzug der Konzernzentrale von Berlin nach Hamburg in Betracht zieht.

Und Herr Wowereit scheint jetzt ein ganz schlechter Verlierer zu sein, dabei hat er ohne mit der Wimper zu zucken damals Unternehmen wie Universal oder Vattenfall – durch Subventionen finanziert – nach Berlin gelockt. Damals war bei ihm immer die Rede von “Entscheidungen in der freien Marktwirtschaft”, jetzt aber jammert er sogar bei unserer Bundeskanzlerin.

Ich bitte um mehr Romantik im Waschsalon

Wie so ist es in Hamburger Waschsalons nie so wie im Film? Das wichtigste Utensil fehlt: Die gutaussehenden Kerle! Nicht dass hier jemand denkt, dass ich nur deswegen in Waschsalons gehe – Nein, ich will dann wirklich Wäsche waschen! Ich habe nämlich keine Waschmaschine in meiner WG, weil die dann nur an einer Stelle stehen könnte: Bei meiner Mitbewohnerin im Zimmer, denn nur da sind Anschlüsse. Da hat sie verständlicherweise keinen Bock drauf. Küche ist zu klein, Bad ist voll (also auch zu klein!). Das ist der Grund, der mich einmal wöchentlich in den Waschsalon treibt.
Aber: Nie kommt man da mal mit jemandem ins Gespräch. Ich hab den Eindruck es ist eher verpönt keine eigene Waschmaschine zu hause zu haben. In Amerika ist das ganz anders – da herrscht ein regelrechter Waschsalon-Kult und man hört immer wieder ne nette, witzige Geschichte.
Hier in Hamburg darf ich auf keinen Fall ein Buch, eine Zeitschrift oder den Ipod vergessen, sonst komme ich um vor Langeweile, während die Wäsche schleudert.

Ausfallrate

Ich habe einen Ipod mini – nein, ich hatte einen Ipod mini. Dieser ist jetzt nämlich unterwegs ins Apple-Reparier-Zentrum…
Mein Walkman (mein ein und alles) hat nach 6 Jahren den Geist aufgegeben, der Ipod tat dieses schon nach einem Monat. Ich habe ihn weder beim Duschen benutzt, noch auf sonst welche Arten versucht seine Widerstandsfähigkeit zu testen – ohne mutwillige Fremdeinwirkung kaputt gegangen.
Tja, erklären konnte mir das auch bei Gravis keiner. Gehört halt zur „Ausfallrate“, da kann man nichts machen.

Fatih Akin an der HfbK

Ich wollte mir gestern das Seminar von Fatih Akin an der HfbK (Hochschule für bildende Künste) ansehen – es ist aber leider ausgefallen!
Nur so als Tipp: Wer sich für Film interessiert und dazu noch einen unserer Hamburger Vorzeige-Promis sehen will, kann sich freitags von 10-13 und von 14-16 (oder 17?) dazugesellen. Ich war ja wie gesagt selbst noch nicht da, aber man hat mir erzählt, dass es wohl so abläuft, dass er erst mit den Studenten (und Besuchern) einen Film ansieht und ihn danach bespricht. Ja, da kann wohl jeder hinkommen.
Wer immer noch nicht weiß, von wem ich rede: Schon mal was von „Gegen die Wand“, „Kurz und schmerzlos“ oder „Crossing the bridge“ gehört? Genau, die sind von Fatih! Für alle drei hat er unzählige Preise abgesahnt!
Die Filme machen uns Hamburgern besonders Spaß, weil man schön viele Hamburger Schauplätze in seinen Filmen wieder erkennt.

…wir übernehmen jeden Fall

Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews: Die 3 Fragezeichen und das Hexenhandy gibt’s morgen um 16Uhr als Theaterstück von heranwachsenden Schauspielern auf dem HoheLuftschiff. Das supersüße kleine Theater liegt direkt am Wasser und der Eintritt beträgt gerade mal 2€…
(U3 Hohe Luftbrücke, Kaiser-Freidrich-Ufer 27)

Für alle ???-Fans: Februar 2006 kommen die neuen Bände “Schatten über Hollywood” , “SMS aus dem Grab” und “Schwarze Madonna” raus!

„Hey, Sie kenne ich doch aus dem Fernsehen“

So wurde ich heute an der Bushaltestelle angesprochen. Weiter ging es dann mit „Ja genau, Sie sind doch die Neue, die bei ‚Unter uns’ mitspielt!“ und „Darf ich ein Autogramm von Ihnen haben?
Echt, eine ganz schön peinliche Situation, denn um mich herum standen ungefähr noch 20 andere Leute, die auf den Bus warteten und dann natürlich alle zu mir guckten… nur leider gab es da keine Berühmtheit zu entdecken! Da war nur ich, im Mantel mit Mütze und Handschuhen und jeder echte „Unter uns – Fan“ hätte mich sofort entlarvt…

Aus Schnee da machte er Matsch

7.15 Uhr, erster Blick aus dem Fenster: Wow – was für eine Schneelandschaft! Der ganze Garten vor meinem Zimmer zugeschneit, unberührt, leuchtend, weiß. Die Adventszeit kann kommen!

Jetzt zum Abend sieht leider alles schon wieder ganz anders aus: dreckig, matschig und ungemütlich. Kalt genug ist es ja immer noch, aber wahrscheinlich haben meine Nachbarn und ich zu viel geheizt (wie die Nachzahlungsrechnung von der HEW belegt) – selbst Schuld, wenn alles wieder wegschmilzt…

Ich muss meine Unterschrift üben!

Ich war bei C&A in der Mönckebergstraße, um mir ein paar Strumpfhosen zu kaufen – weil es so kalt geworden ist! Ich bezahle an der Kasse mit EC-Karte und unterschreibe danach den Kassenbon. Die Kassiererin vergleicht meine Unterschrift auf der Rechnung mit der Unterschrift auf meiner Karte und meint:

„Da haben Sie ja ganz anders unterschrieben! Könnte ich mal bitte Ihren Ausweis sehen?“

Ich war total verwirrt, weil sie mich ja indirekt als Betrüger beschuldigt hat. Ich hab ihr aber schön brav meinen Ausweis gezeigt und mich als mich identifiziert.
Ich konnte mir es aber nicht nehmen lassen, die Dame zu fragen, ob das schön öfter vorgekommen sei und dass ich ihr wirklich ein Kompliment machen muss, weil die meisten noch nicht mal die Unterschrift betrachten und bewusst vergleichen. Da habe ich in der gemeingefährlichen Großstadt Hamburg doch gleich sicherer gefühlt.
Trotzdem ist es komisch mit Mitte 20 immer noch nicht seine eigene Unterschrift gefunden zu haben und jedes Mal anders unterschreibt. Ich muss üben.

Komische Nachricht auf meinem AB

Langer Tag, endlich zu hause, Schuhe aus und Anrufbeantworter abhören: 3 Nachrichten. Doch weiter als bis zur Ersten komme ich nicht, denn diese dauert fast 10 Minuten lang. Nur undefinierbare Geräusche und vielleicht ein weitentferntes Stimmengewirr? Jemand der mir Angst machen will?
Endlich „PIEP“ – die Nachricht endet, ohne dass mich wirklich eine Nachricht erreicht hätte. Wer war dieser Anrufer? Ich drücke leicht hektisch auf meinem neuen Telefon herum, entdecke schließlich eine Handynummer…
Meine eigene. Mein Guthaben beträgt jetzt 9 Cent.

Fahrradfahrer habens schwer

Nun ist Hamburg ja wirklich keine Fahrrad-Stadt – verglichen mit Freiburg oder Heidelberg zum Beispiel. Wenn man aber mal aufs Fahrrad steigt, wird man echt oft von Fußgängern angemotzt – oder sogar mit Taschen geschlagen.
Ich fahre morgens immer von meinem Haus zur U-Bahnstation mit dem Fahrrad und weil es sich für diesen kurzen Weg nicht wirklich lohnt, die Straßenseite zu wechseln und ich also auf dem linken Fahrradweg anstelle des rechten (richtigen) fahre, werde ich fast jedes Mal angemotzt. Ich könnte das ja verstehen, wenn auf dieser Strecke viel los ist – da sind aber nicht so viele Fahrradfahrer unterwegs – und ich fahre auch echt nicht rasant oder zu schnell!
An manchen Stellen gibt es gar keinen rotmarkierten Fahrradweg – Darf man da nicht fahren? Da haut so ne alte Oma schon gerne mal mit Tasche und Schirm um sich, wenn man ihr den Platz auf dem Bürgersteig wegnimmt. Wie gesagt: Ich fahre echt langsam!
Kann ja das Argument verstehen „Wenn das alle machen würden blablabla“ – Aber: Wieso müssen so viele Leute immer schon heulen bevor etwas passiert ist?

Party für Sportsfreunde…

…und für die Freunde von Sportsfreunden, Sportverweigerer und für alle anderen, die diesen Samstag (26.11.05) noch nichts vor haben: Hochschulsport und AStA machen Studi- Sportlerparty im Foyer des Fachbereich Maschinenbau und Produktion (Berlinertor). Eintritt frei, Getränke günstig und danach kann man ja immer noch weiterziehen ;-)

Kickern in Hamburg

Kickern ist in Hamburg ja echt kein Spaß. Zumindest wenn man gerade erst hierher gezogen ist – bin ich zum Glück nicht – muss man sich erst mal an die Kicker-Manie gewöhnen. Zu viert kann man sich ja schon mal gar nicht an einem Tisch „anstellen“, denn es wird immer und überall „gefordert“. Das heißt eine 50-Cent-Münze auf den Kickertisch gelegt, als Zeichen dafür, dass man auch spielen will. Je nachdem wie viele da schon liegen, kann es schon mal sein, dass man noch 2 bis 3 Astra zum warm werden in aller Ruhe trinken kann. Gewinnt man das Spiel, darf man am Tisch bleiben und trifft so auch irgendwann auf die anderen beiden Freunde, mit denen man eigentlich vor hatte zu spielen, dazu müssen die aber natürlich auch gefordert haben. Länger als bei einem Spiel bleibt es in dieser Konstellation aber leider nicht, denn die Verlierer müssen sofort den Platz räumen, für die nächsten, die ihre Münze auf den Tisch gelegt haben. Man trifft nur sehr selten Kicker-Anfänger, deswegen ist die Chance einen Tisch zu erobern und zu halten relativ gering. Aber: Übung macht den Meister und man kommt ja auch praktisch nicht drumherum. Die meisten Locations in St. Pauli, Schanze und Altona haben irgendwo einen Kickertisch stehen. Am Anfang ist es hart immer zu Null zu verlieren, aber irgendwann geht’s. Und irgendwann wird man auch besser. Wirklich! Vorsicht: Zu Null zu verlieren bedeutet meistens eine Runde Kurze für die Gegner!

Grummeliger Blick, freundlicher Tipp

Parkplatzsuche im Karolinenviertel: Schon mehrmals um den Block gefahren, leicht ungeduldig und bereit die „nächstbeste Lücke“ zu nehmen, um endlich loszushoppen.
Ok, der Parkplatz war vielleicht wirklich etwas klein, aber für zwei Paar Frauenaugen hatte er die perfekte Größe. Mehr oder weniger jedenfalls: Hin zurück, noch mal raus, wieder rein…
Und dann kam auch noch ein männlicher, sehr interessierter Zuschauer, der uns kritisch beobachtete. Gleich sagt er bestimmt :
„So können Sie hier aber nicht stehen bleiben!“ – dachten wir.
Manchmal schätzt man die Menschen doch ganz falsch ein, denn anstatt zu meckern, sagte er nett und hilfsbereit, dass wir in dieser Position unseren Felgen schaden und was weiß ich noch kaputt machen würden. Er lenkte uns noch ganz geduldig in die Parklücke und wünschte uns einen schönen Tag.
Freundlich sein tut so gut!

Rutschgefahr

Der Winter kommt, man kann es selber nur zu gut an eingefrorenen Fingern und beschlagenen Brillengläsern merken. Aber auch die Bäume (250.000 Stück an Hamburgs Straßen) reagieren auf die ungemütlichen Temperaturen und verlieren all ihre Blätter. Nicht ganz ungefährlich, wie ich hinter der Kennedy-Brücke (rechte Straßenseite Richtung Berliner Tor) feststellen musste… hier ist es echt ein Glück, wenn man es mit dem Fahrrad auf der Laub-Rutschbahn schafft „im Sattel“ zu bleiben. Stadtreinigung, wo bist du???

Wie ein HVV-Mitarbeiter mir den Tag versaute

Ehrlich gesagt, ist mir noch nie ein netter HVV-Mitarbeiter begegnet. Das klingt zwar gemein, aber es ist die Wahrheit. Bei denen hat man immer den Eindruck, dass die ihren Job so richtig kacke finden. Das Schlimme ist: Deren Laune steckt an!
Ich bin echt fröhlich neulich in den Bus eingestiegen. Hatte meinen Ipod im Ohr und hab mitgesungen. Ich habe vor lauter glücklich sein, gar nicht darauf geachtet, welche Nummer der Bus hatte, weil an dieser Haltestelle auch nur ein EINZIGER abfährt – in der Regel. Ausgerechnet an meinem Glückstag war das aber nicht der Fall. Irgendein „nur zum Ausstieg“ Bus hatte sich dorthin verirrt, wo ich an diesem Moment pfeifend einstieg. Es war schon komisch die einzige zu sein, die einsteigt, aber kann ja mal vorkommen. Als ich dann doch den Busfahrer fragte, warum er nicht losfährt, hat er gesagt, ich solle mal gucken, was draußen am Bus dran steht. „Ist das nicht die Nummer 6?“ hab ich gefragt. Er sagte, dass ich draußen gucken solle und er glaube nicht. Als ich dann raus bin, hat er direkt die Tür zu gemacht und ist weggefahren. Das mag jetzt vielleicht gar nicht so schlimm klingen, ich fand das aber trotzdem arschig von ihm. Er hätte doch einfach sagen können: „Du hast dich verirrt, das ist Bus Nr. Soundso, der lässt hier nur die Leute raus.
Ich schreibe sofort, falls ich mal einem netten, fröhlichen, lustigen Busfahrer oder Bahnkontrolleur begegne. Ich glaube ja an das Gute in der HVV…

Schnelles Geld und Häppchen

Hier ein Tipp für Pleitegeier: Habt ihr schon mal bei einer Marktforschung mitgemacht? Da kann man sich nämlich total easy und schnell mal eben 30-50 Euro bar auf die Kralle verdienen! Ich bin zum Beispiel in so einem Karteikasten bei der Marktforschung Schwieger am Gänsemarkt. Man wird dann angerufen und gefragt, ob man zu einem bestimmten Termin vorbeikommen kann. Die Themen bzw. Produkte sind natürlich ganz unterschiedlich. Hier ein paar Beispiele: Seife von Dove, Bifi, Nestea, Body Shop, Gauloises Blondes, Lucky Strike, Parfum usw. Meistens sitzt man dort in einer Gruppe von so 8 – 10 Personen an einem Tisch und es wird über das bestimmte Produkt gesprochen. Das ist echt leicht verdientes Geld und dazu gibt’s auch noch belegte Brötchen, Tee, Kaffee und Limo.
Um angerufen zu werden, muss man sich erst in die „Kartei“ aufnehmen lassen. Wer Interesse hat, kann dort einfach anrufen und sich eintragen lassen. Beim ersten Gespräch bekommt man direkt nach so einem Raster Fragen gestellt, um herauszufinden, zu welchen Themen man brauchbar ist. Zum Beispiel: Raucher oder Nichtraucher? Alter? Hobbies?

Dodenhof Kaltenkirchen

Also, ich komme gerade von Dodenhof – zum 2. Mal seit 3 Tagen! Aber von vorne bittee…

Am Samstag war ich bei Dodenhof, um einen WZ-Glas-Tisch zu kaufen. Habe auch einen gefunden, der sogar nur 50 Euro kostete! Okay, ich hätte spätestens hier skeptisch werden können. Aber warum nicht auch mal Glück haben und ein Schnäppchen finden…
Zuhause angekommen packte ich dann voller Vorfreude das Paket aus, um den Tisch sofort aufzubauen (mein alter Glastisch war nämlich schon seit Wochen gebrochen und es bedarf dringendst eines neuen!). Doch schwupps gucke da: es kamen irgendwie zu wenig Teile aus dem Paket geflogen! Entscheidenende tragende Teile – die Streben, die die Tischbeine halten sollen – fehlten! Super! 80 Km umsonst gefahren! Ich ruf also die Hotline an und melde den Mangel bzw. die Fehlmenge. Service: war gut! Die Benzinkostenerstattung, die ich verlangte bekam ich sogar.
Nun ja, habe seit dieser Woche Urlaub und bin also eben (vor 2 Stunden) wieder bei Dofenhof gewesen und habe einen neuen Tisch bekommen – der auch komplett war: das habe ich diesesmal vor Ort geprüft!
Zuhause angekommen also das selbe Spiel nochmal und das Paket geleert und siehe da: ich habe 4 Schrauben zuviel diesmal! Na ja, lieber so als andersherum… Die Freude über die Komplettheit hielt aber nicht lange an als ich feststellte, dass die vorgestanzten Löcher für die Schrauben leider kleiner waren als die Schrauben dick waren! Sprich: das dicke Runde passte nicht in das kleine enge Loch! (Sorry: konnte ich mir nicht verkneifen!) Mit roher Gewalt habe ich dann die Schrauben einfach in die Löcher gehämmert! Gut, ist nicht im Sinne des Erfinders, aber Not mach ja bekanntlich erfinderisch!
Auf jedenfall steht der Tisch nun! Sieht auch gut aus! Weiss ja keiner, wie ich ihn zusammengehämmert habe – ausser EUCH! ;o))

Also, wer zufällig mich mal mal besuchen kommt: ich habe da einen neuen Tisch………

CU in this BlogTown

Ist da jemand !?!?

Ich weiss , wir sind hier im Hamburg-Blog noch in den Kinderschuhen – aber ich komme mir etwas verlassen vor! ;o(
Legt es an mir und meinen Beiträgen, dass ich keine Kommentare bekomme???? Also, ich kommentiere fleissig! ;o) Das haucht den Blogs nämlich LEBEN ein!
Die aktiven Blogger kann man/frau hier ja an 2 Händen abzählen…

AN ALLE BLOGGER BEI HAMBURG-BLOG.DE: MACHT MAL WERBUNG FÜR UNSERE BLOGTOWN! Schliesslich sind wir einen Millionen-Metropole – und die schönste Stadt der Welt! ;o)

CU in this Town – Dies ist meine Stadt, mein Blog (Gruss @ Sido)

Dichter und Denker

Hab’ da was ganz Gemütliches in der Bogenstraße Nr.5 entdeckt: das Literaturcafé Mathilde.
Hier gibt’s neben Buchstabenkeksen und Milchkaffee auch Lesungen, Bücherflohmärkte, Prosa- und Lyrik-Treffs…. sehr zu empfehlen!
Wer Lust hat erst zur späteren Stunde loszugehen und statt Kaffee lieber einen Cocktail trinken will, der sollte in die Mathilde-Bar (Bornstr. 16, Nähe Abaton) , wo auch regelmäßig Veranstaltungen stattfinden.
Also, raus mit euren noch unveröffentlichten Gedichten und den potentiellen Bestseller-Stories :-)

Jemand da draußen Frühaufsteher?

Dann unbedingt morgen zum Flohmarkt nach Ottensen in die Zeisehallen (9.00 – 16.00 Uhr). Da findet man so einiges, was man schon immer haben wollte und noch nie wirklich brauchte…vielleicht sogar das ein oder andere Weihnachtsgeschenk ;-)
Chancen für Schnäppchenpreise sind gut, denn wer will schon seinen ganzen Kram wieder mit nach Hause nehmen???
Das Herumzustöbern allein macht schon so viel Spaß und ist doch die perfekte Beschäftigung für einen Sonntag im November – finde ich jedenfalls!
Also, warm anziehen und immer schön feilschen…

Zipfelmützen, Pfefferkuchen und Glühwein

Ab Montag ist es wieder soweit: Glühweinzeit! Da eröffnen nämlich fast alle Weihnachtsmärkte in Hamburg. Dann heißt es wieder vor der Arbeit, in der Mittagspause und nach der Arbeit Glühwein schlürfen und Weihnachtsliedern lauschen – falls man in der Innenstadt oder in der Nähe eines anderen Weihnachtsmarktes arbeitet! Neben der Innenstadt, also Gerhard-Hauptmann Platz, Gänsemarkt, Rathausmarkt usw gibt es nämlich auch in Altona/ Ottensen, Alsterdorf, Bergedorf, Harburg, Eidelstedt, Billstedt und Niendorf Weihnachtsmärkte. Mit den Weihnachtsmärkten ist die Vorweihnachtszeit dann perfekt; Weihnachtssüßigkeiten und –Deko gibt’s ja schon seit längerem in den Läden.
Die Meinungen gehen ja in dieser Hinsicht auseinander, aber ich mag die Weihnachtszeit. Schön kitschig muss es sein. Nur der Weihnachtseinkauf stößt mir jetzt schon sauer auf. Vielleicht sollte ich alle Geschenke im Internet bestellen, damit ich keinen Stress beim Shoppen in der City hab. Aber dazu müsste ich erst einmal wissen, was ich überhaupt schenke. Irgendwelche grandiosen Ideen? Im Zweifelsfall werden’s wieder Gutscheine.

Hottest Man Alive!!!

Ahhhhhhhhhhhh. Robbie Williams kommt nach Hamburg! Er gibt nur sechs Konzerte in Deutschland und darunter ist natürlich auch die „schönste Stadt der Welt“ (Radio Hamburg). Aber: Das Problem ist, dass man sich am besten jetzt schon Karten bestellt, das wird nämlich ruckzuck ausverkauft sein, denke ich. Das Konzert ist dann am 14. Juli auf der Trab-Rennbahn Bahrenfeld! Da könnt ja noch so einiges in der Zwischenzeit passieren, was einen verhindert, das Konzert zu besuchen. Bestimmt wird man die Karte aber für das doppelte, dreifache, vierfache usw. kurz vor dem Konzert bei Ebay los.
Erstmal heißt es Karten ergattern, und das kann man ab morgen, dem 19. November! Wer nicht warten kann, begibt sich heute Nacht um 00:01 zur Color Line Arena – da ist ein super Sondervorverkauf eingerichtet – extra für Robbie!
Ich besorg mir keine Karte, denn so ein großer Fan bin ich ja dann doch nicht – zumindest nicht von seiner Musik! Ich wollt nur zu den ganzen hysterischen Robbie-Fans nett sein.
Also Mädels, polstert euch gut, damit der Aufprall nicht so hart ist, wenn ihr in Ohnmacht fallt.

Last Chance!!!

Wer den riesigen Karren immer noch nicht gesehen hat! Morgen läuft die Queen Mary 2 wieder aus dem Hamburger Hafen aus – und zwar schon recht früh, so gegen 5 Uhr morgens. Ganz schön fiese Uhrzeit. Allerdings braucht die Queen (weil sie so einen dicken Hintern hat) für das Ausdockmanöver eine Stunde. Wenn ihr also so um 5:30 Uhr zu den Landungsbrücken kommt, seht ihr sie auch noch.
Ich muss ja gestehen, unter den 1 Millionen Menschen, die sich das Eindocken von Marianne haben nicht entgehen lassen, war ich nicht dabei. Aber ich glaube, mich würde der Anblick dieses Schiffes auch nicht sonderlich umhauen oder bereichern. Und da es für mich doch ein Stückchen Fahrtzeit bedeutet, bis ich an den Landungsbrücken bin, werde ich das heute vermutlich auch nicht mehr schaffen. Morgen früh? Ich bin doch nicht verrückt!!! Samstagmorgens wird ausgeschlafen!
In diesem Sinne: Schönes Wochenende

Winter in Hamburg

Bei mir ist seit heute Morgen der Winter ausgebrochen!
Bei – 5 Grad habe ich nun doch mal meine Handschuhe und Schal rausgeholt und auch angezogen. Desweiteren war heute morgen auch Fruehsport dran: Eiskratzen! Nun ja, wir haben mitte November und es wurde ja auch Zeit! ;0)
Vorgestern hatte es ja sogar schon geschneit, allerdings ist davon nix liegengeblieben. Als Autofahrer sach ich mal: Gott sei Dank! Obwohl mich Winterpressalien als Autofahrer nicht stoeren. Ich habe meinen Fuehrerschein im Winter gemacht – das praegt! ;o)

Also, traeumen wir von einer weisen Weihnacht und einem Alster-Eis-Vergnuegen!

Euer
Gizmo

Sushi mit Sahne bitte!

Ich gehöre zu den unstylischen Menschen die kein Sushi mögen. Schon bei der Vorstellung von rohem Fisch mit kaltem Reis und Gurke auf meiner Zunge, läuft mir ein Schauer über den Rücken. Für alle, denen es ähnlich geht, habe ich jetzt die Lösung gefunden: SÜSHI. Sieht so aus wie Sushi – ist aber kein Sushi drin!
Das in „Barbie-Style“ ausgestattete Eiscafe R-EIS auf der Grindelallee 44 bietet süßes Sushi an: kleingerollte Pfannkuchen mit Brownie-, Milchreis- oder Marmeladenfüllungen. Pro Stück 0,65€ und garantiert fischfrei ;-)

Um die Alster joggen

Ne weitere Hamburger Bewegung sind die Jogger! Ich kann einfach nicht verstehen, wie man sich bei all den schönen Plätzen ausgerechnet aussucht, um die Alster zu laufen?! Wo da doch die ganzen fetten Straßen, Autofahrer und Abgase sind. Ach ja, und tausend andere Jogger, Walker, Inline-Skater und Spaziergänger.
Ja, klar. Es ist schon schön, die Alster beim Joggen im Blickwinkel zu sehen. Besonders dann, wenn ganz viele Segler ihre Boote auspacken und darauf rumschippern. Aber dem Joggen tut das doch wirklich nicht gut. Joggen; Hunden ausweichen; Joggen; um Fußgänger, die eine Kette bilden, herumlaufen; Joggen; Senioren über die Straße helfen; Joggen; über einen Ball stolpern, den ein Kind NICHT aufgefangen hat; Joggen. Wem das Spaß macht…bitteschön. Ich finde das eher stressig.
Alle schönen Fleckchen Hamburgs sind menschenüberflutet, sobald das Wetter schön ist oder nicht überflutet, aber dazu so klein, dass es nur für einen 10-Minuten-Lauf reicht.
Aber so schlecht ist das ja auch nicht. Zum Beispiel die große Wiese im Stadtpark – da kann man wie bei einem richtigen Sportplatz seine Runden drehen, nur dass es noch etwas interessanter ist, weil man die Menschen beobachten kann, die sich AUF der Wiese auf die unterschiedlichsten Arten beschäftigen. Dabei einfach iPod hören und ganz abgehetzt tun, so als ob man nichts anderes im Kopf hat, außer sich ganz stark auf die korrekte Lauf-Bewegung zu konzentrieren. Herrlich.