Stadtbild Hamburg

In Hamburg riecht man schon das Meer. Die Schiffe gehören zum Stadtmobiliar, wie in anderen Städten die Autobusse, und der Duft der großen weiten Welt lässt einen ins Träumen fallen. Tatsächlich ist Hamburg jene deutsche Stadt, die am meisten Austausch mit dem Fremden hatte. Durch den Handelsverkehr und dem großen Hafen kamen zahlreiche Matrosen, aber auch Güter, von fernen Ländern in die Stadt. Heute sind es zumeist nur noch Containerschiffe, welche im Hafen von Hamburg anlegen. Zum Stadtbild von Hamburg zählen somit in jedem Fall einmal die Container. Dann aber auch die Gesichter der anderen Rassen und Kulturen. Nicht um sonst hat sich in St. Pauli ein riesiges Vergnügungsviertel etabliert.

Treppen als Möblierung

Hamburg hat aber nicht nur die Elbe mit der Verbindung zum Meer, sondern auch die Alster. Die Alster sammelt sich zur Binnenalster, einem See, welcher nahe an das Zentrum heranreicht und die Stadt im geistigen Sinn mit Wasser versorgt. Sehr gelungen sind die Treppen an der Bootsanlegestelle Jungfernstieg am Südwestufer. Es ist eine Landschaft aus Treppen, eine gelungene Aussenanlage der Stadt, welche die Binnenalster mit der etwas höher liegenden Stadt verbindet. Auf den Treppen kann man sitzen, die Boote und Leute beobachten, auf die Boote warten, oder einfach nur das städtische Panorama mit Blick auf die Alster genießen.

Planten un Blomen

Ein sehr beliebter Park und gelungener Punkt, was Aussenanlagen betrifft, ist der 47 ha große Park „Planten un Blomen“. Viele Hamburger lieben ihn. Er ist Restbestand von 3 ehemaligen Bundesgartenschauen und architektonisch und landschaftlich sehr schön gestaltet. Kinderspielanlagen mit Wasser sind außergewöhnlich einfallsreich umgesetzt und erfreuen jedes Kinderherz. Weiße Liegestühle laden zum Verweilen ein. Wasser ist in unterschiedlichster Form in den Park integriert, sei es in Form von kleinen Bächen, oder großen Becken. Apothekergarten, Rosengarten, Mittelmeerterrassen, japanischer Landschaftsgarten. Es ist alles da, was das Herz begehrt. Passende Lösungen für öffentliche Begrünung und Pflanzbehälter findet man bei www.ziegler-metall.de.

Hamburgs partizipative Ansätze

Eine weitere sehenswerte Außenanlage ist der „Park Fiction“. Dies ist ein Park mit gänzlich partizipativem Ansatz. Die Bewohner entwickelten den Park mit dem Künstler Christoph Schäfer zusammen. Zwischen 2003 und 2005 wurde der Park dann umgesetzt. „Es geht bei der kollektiven Wunschproduktion darum, neu zu bestimmen, was die Stadt ist, darum, ein anderes Netz über die Stadt zu legen, sich die Stadt anzueignen, überhaupt sich vorzustellen, wie es anders laufen könnte, und dann das Spiel nach anderen Regeln zu spielen“, sagt Christoph Schäfer zu diesem Projekt.

Partizipative Ansätze sind der neue Trend in Hamburg. Nicht nur Park Fiction, auch „Next Hamburg“ ist ein Projekt, bei dem es um Stadtmöblierung, Wünsche der Bewohner und deren Umsetzung, sowie eine neue Gestaltung der Stadt geht. Man setzt dabei mehr und mehr auf die Mitarbeit der Bürger in der Stadtgestaltung, als auf eine reine „Be-planung“ von oben, und hält damit eine Vorreiterrolle im öffentlichen Diskurs.