Die WM in Hamburg – Ein erster Eindruck

Ok, in den Wochen vor dem Beginn der WM hat vieles schon ziemlich genervt. Allein die Fernsehwerbung erreichte ein Maß des Unerträglichen, denn kaum noch ein Produkt oder eine Dienstleistung, die nicht irgendwie einen Zusammenhang zum Thema „Fußball“ hergestellt hat. Aber seit die WM im Gange ist, habe ich persönlich das Gefühl, dass zumindest hier in Hamburg die Stimmung sehr freundlich und entspannt ist. Da gibt es Fans aus aller Herren Länder, die mit ihren Mannschaften mitfiebern.

Auf dem Heiligengeistfeld gibt es das große Fan Fest, wo durchschnittlich 50.000 Leute die Spiele verfolgen können. Umrahmt wird das ganze von Moderationen, Comedians und Live-Auftritten. So beispielsweise am 2. Juli Silbermond und Juli.

Auch die Blue Goals entwickeln eine ganz andere Wirkung. So kann man beispielsweise vom Alsteranleger mittlerweile einige der Blue Goals sehen. Und jeden Abend um 23.00 Uhr gibt es dann auch noch die Laser-Torschüsse von verschiedenen Gebäuden wie dem Rathaus, dem Michel, dem Funkturm oder vom Mundsburg-Tower auf diese Tore. Eine besondere Überraschung konnte ich am Samstag erleben, denn da fuhr die U3 zwischen Baumwall und Landungsbrücken durch ein Blue Goal, welches die Gleise überspannt. Viele der Mitfahrer waren offenbar ebenfalls völlig fasziniert und begeistert.

Und auch die amerikanische Fußball-Nationalmannschaft scheint sich in Hamburg durchaus wohl zu fühlen. In der MoPo hat sich nun der Spieler Kasey Keller bei den Hamburgern für die Belästigungen entschuldigt. Nun, ich hatte ja mit viel schlimmeren Belästigungen gerechnet als nur die Eskorte des Mannschaftsbusses zum Training in Ochenzoll und wieder zum Hotel.

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